BOGY - Berufsorientierung am Gymnasium

Schwierigkeiten bei der Entscheidung für eine berufliche Richtung

Die Entscheidung für einen bestimmten Beruf ist nicht leicht. Das liegt zum einen daran, dass man sich für etwas entscheiden muss, ohne genau zu wissen, was einen später genau erwartet. Interessiert man sich z.B. für Jura, steht man vor dem Problem, in der Schule noch kaum Berührungspunkte mit „Recht“ gehabt zu haben. Auch wenn man bestimmte Richtungen aus der Schule bereits kennt, z.B. Biologie, weiß man trotzdem nicht genau, was einen als Biologen beruflich erwartet.

Zum anderen hat das Angebot an spezialisierten Ausbildungsberufen und Studienmöglichkeiten in den letzten Jahrzehnten immer weiter zugenommen. Diese vielfältigen Möglichkeiten bringen viele Chancen mit sich, machen die Entscheidung aber nicht unbedingt einfacher. Während es in früheren Zeiten klare Kriterien zur Berufswahl gab (z.B. als Mann in die berufliche Richtung des Vaters zu gehen bzw. einen klassischen Aufsteigerberuf wie Ingenieur zu erlernen), hat heute grundsätzlich jeder und jede Wahlfreiheit. Dies gilt insbesondere auch für Frauen, die früher in der klassischen Rollenverteilung sich eher um die Kindererziehung und die Familie kümmerten. Heute liegen ihre Zahlen bei den Studienabschlüssen sogar über denen der Männer, wobei hinterher allerdings mehr Frauen Teilzeit als Vollzeit arbeiten. Auch sind sie weniger in Führungspositionen vertreten.

Eine weitere Schwierigkeit bei der Berufsorientierung ist darin zu sehen, dass sich im Alltag selten Einblicke in Betriebe und die dort ausgeübten Berufe ergeben. Während früher die Wohngebiete oft mit Kleinbetrieben durchsetzt waren, sind diese heute räumlich in Gewerbegebieten angesiedelt, in denen man als Außenstehender (bzw. sich beruflich Orientierender) wenig verloren hat.

Vorgehensweise bei der Berufsorientierung

Bei der Berufsorientierung sollte man sich zunächst über seine eigenen Wünsche und Ziele klar werden. Diese können ganz unterschiedlich sein: Während den einen die Selbstverwirklichung im Beruf wichtig ist, ist anderen ein sicherer Job mit gehobenem Einkommen wichtig. Für andere wiederum ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf entscheidend etc. Grundsätzlich sollte man eine Studienrichtung bzw. eine Ausbildung wählen, die den eigenen Interessen und Stärken entspricht – dann sind die Chancen auf einen erfolgreichen Abschluss und die spätere Zufriedenheit im Beruf am höchsten. Um sich über die eigenen Fähigkeiten und Interessen klar (bzw. noch klarer) zu werden, gibt es als Hilfsmittel Selbsteinschätzungstests (eine Auswahl davon findet sich unten bei den Links).

Parallel dazu sollten Informationen über Ausbildungsmöglichkeiten, Studiengänge und Berufe eingeholt werden. Diese erhält man bei den Hochschulen, beim Berufsinformationszentrum (BIZ), das von der Bundesagentur für Arbeit betrieben wird, bei den Industrie- und Handelskammern, bei den Handwerkskammern, bei Studien- und Berufsinformationsmessen, allgemein bei der Internetrecherche. Empfehlenswert ist daneben, Gespräche mit Familienangehörigen, Freunden und Bekannten über deren Berufe zu führen, um weitere Berufe und die damit verbundenen Tätigkeiten kennenzulernen. Betriebspraktika ermöglichen darüber hinaus den Einblick in bestimmte Berufsfelder wie auch in die Unternehmen oder Institutionen, in denen sie ausgeübt werden.

In einem letzten Schritt muss überprüft werden, inwieweit die eigenen Fähigkeiten, Interessen und Stärken mit den Anforderungen, die die Berufe stellen, übereinstimmen.

Ein Traumberuf? Viele Traumberufe!

Die Studien- und Berufswahl ist ein Prozess, der viele Jahre dauert. Er beginnt unbewusst bereits in der Kindheit, da hier viele Prägungen, Meinungsbildungen und Vorentscheidungen angelegt werden. Auch wenn man es nicht merkt – schon als Kind und Jugendlicher beginnt man seine Berufswahl vorzubereiten, indem man sich mit Berufen beschäftigt. Das geschieht oft in Form eines Traumberufes. Dabei wechseln diese natürlich bei den meisten mehr oder weniger oft. Trotzdem sagen sie etwas über sich selbst aus: Über Interessen und Zukunftsvorstellungen, die man einmal hatte und die vielleicht noch ein bisschen in einem selbst verankert sind.

Beim Prozess der Berufsorientierung muss man sich automatisch die Frage stellen, was der „richtige“ Beruf für einen selber ist. Hier sollte man nicht der Vorstellung nachhängen, es gäbe nur „einen“ richtigen Beruf für jeden. Entscheidend ist, im späteren Beruf glücklich und erfüllt zu werden, und das kann man in vielen Berufen. Der Beruf selber ist im Übrigen nicht das einzige Kriterium, ob man bei seiner späteren Tätigkeit glücklich wird. Das liegt auch an anderen Faktoren, z.B. am Unternehmen, in dem man später arbeitet. Deshalb sollte man sich nicht nur über Berufe informieren, sondern auch über die Möglichkeiten, die einem potentielle Arbeitgeber bieten können.

Noch mehr als alle Recherche geben Praktika Einblicke in Berufsfelder. In Kl. 9 ist das BOGY-Praktikum am ESG für alle Schüler/innen verbindlich – darüber hinaus empfehlen sich Ferienjobs und weitere Praktika, um weitere Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu erlangen.

Tendenzen am Arbeitsmarkt

Bei der Berufsorientierung sollte man sich von den eigenen Interessen, Fähigkeiten und Stärken leiten lassen. Erst wenn man weiß, welche Richtung(en) zu einem passen könnte(n), sollte man aktuelle Tendenzen am Arbeitsmarkt berücksichtigen. Es liegt nahe, sich für diejenige Alternative zu entscheiden, bei der die Berufsaussichten besser sind. Allerdings ist zu sagen, dass niemand die Zukunft kennt und es insofern nie ganz genau gesagt werden kann, welche Berufe wirklich in der Zukunft gebraucht werden.

Beim Studienangebot ist zu beachten, dass besonders die Hochschulen zwar sehr viele Studiengänge anbieten, sie jedoch nicht immer danach fragen, ob für die angebotenen Studiengänge wirklich ein Bedarf besteht (bzw. in dem Umfang, wie Studierende den Studiengang absolvieren). Insofern ist es durchaus berechtigt, sich über den zukünftigen Bedarf in bestimmten Berufen und über aktuelle Tendenzen am Arbeitsmarkt zu informieren.

Zu den aktuellen Tendenzen am Arbeitsmarkt:
Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung und Rationalisierung fallen bestimmte Berufsbilder weg, andererseits entstehen neue. Vor allem das Internet und die zunehmende Vernetzung verändern die beruflichen Anforderungen. So müssen sich heute z.B. Buchhändler mit der Konkurrenz von Amazon & Co auseinandersetzen; Reiseverkehrskaufleute im Reisebüro mit den Konkurrenzangeboten aus dem Internet. Selbst im Bankgewerbe, das lange als sehr krisensicher galt, fallen viele Jobs weg durch die Digitalisierung. Andererseits entstehen aber auch neue Berufsbilder mit geänderten Anforderungen: So braucht man beispielsweise für die "vernetzte Produktion"/"Industrie 4.0" Menschen, die sich mit der Vernetzung von Maschinen gut auskennen.

Durch die Globalisierung werden zunehmend einfache Tätigkeiten in anderen Ländern erledigt, weshalb bei uns tendentiell Hochqualifizierte gesucht werden, während unter gering Qualifizierten bzw. Leuten ohne Abschluss relativ hohe Arbeitslosigkeit herrscht. Ob ein Ausbildungsberuf gefragt ist, hängt es stark vom jeweiligen Berufsfeld ab. Während es z.B. ein Überangebot an Frisören gibt, werden z.B. Facharbeiter in der Industrie gesucht.

In Bezug auf den Facharbeitermangel spielt der demographische Wandel eine Rolle, d.h. die zunehmende Alterung der Bevölkerung, die nicht durch entsprechende Geburtenzahlen ausgeglichen wird. Dieser führt dazu, dass in bestimmten Branchen Fachkräfte fehlen, da für Leute, die in den Ruhestand gehen, kein entsprechender Ersatz gefunden wird. Für die berufliche Orientierung stellt dies wiederum eine Chance dar. Aus der zunehmenden Alterung der Bevölkerung ergeben sich darüber hinaus Chancen in den Gesundheits- bzw. pflegerischen Berufen.

Ein weiterer Trend stellt die zunehmende Akademisierung dar, d.h. die Tatsache, dass mehr Menschen einen höheren Bildungsabschluss bzw. ein Studium anstreben. Dagegen ist zunächst nichts zu sagen, ist doch die Arbeitslosenquote unter den Akademikern nach wie vor relativ gering. In manchen Bereichen gibt es jedoch ein Überangebot an Akademikern, sodass diese zum Teil Tätigkeiten in Unternehmen ausführen, die auch von geringer Qualifizierten erledigt werden könnten und dementsprechend schlechter bezahlt werden. Die Furcht vor dem so genannten "Fachkräftemangel" bezieht sich in der Industrie auch nicht auf fehlende Akademiker in der Zukunft, sondern auf fehlende Facharbeiter, d.h. Arbeitnehmer, die ihre Fertigkeiten durch eine Ausbildung erworben haben und für das Ausführen bestimmter Tätigkeiten vor Ort qualifiziert sind.

Insgesamt ist zu sagen, dass es Berufe gibt, die eher abhängig sind von der jeweiligen Wirtschaftslage. Dies trifft in hohem Maße für Berufe in der Industrie zu. Daneben gibt es Berufe, die relativ unabhängig von der Wirtschaftslage nachgefragt werden, z.B. Berufe im Gesundheitsbereich.

Bei der Berufswahl können daneben Einstellungszyklen berücksichtigt werden. Diese lassen sich z.B. beim Beruf Lehrer beobachten. Obwohl in der Politik gerne über den Wert von Bildung gesprochen wird, lässt sich beobachten, dass Lehrer/innen nicht kontinuierlich eingestellt werden, sondern phasenweise. So wurden in den 1970er Jahren sehr viele Lehrer/innen eingestellt, die zwischen 2000-2010 in den Ruhestand gingen und deren Stellen mit jungen Lehrer/innen aufgefüllt wurden. Da die Stellen nun besetzt sind, ist anzunehmen, dass bis 2030 tendentiell wieder weniger Lehrer/innen eingestellt werden. Solche Einstellungszyklen finden sich z.T. auch in anderen Berufen.

Es gibt verschiedene Forschungseinrichtungen, die sich mit Prognosen der Arbeitsmarktentwicklung beschäftigen. Am renomiertesten sind:

www.uni-due.de/isa/   (Forschungsinstitut der Universität Duisburg-Essen)
www.iab.de                   (Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit)

Auch die Industrie- und Handelskammern (IHKn) veröffentlichen Prognosen über den zukünftigen Fachkräftebedarf:

www.fachkraeftemonitoring-bw.de/

Alle Prognosen sind natürlich in gewisser Weise mit Vorsicht zu genießen - die Zukunft genau voraussehen kann schließlich niemand. Man sollte also abwägen, inwieweit man Prognosen (die letzlich Szenarien über mögliche zunkünftige Entwicklungen darstellen) in seine Entscheidung einfließen lassen will.

Anforderungen von Unternehmen an Schulabgänger

Unternehmen/Institutionen fordern von Bewerbern im Wesentlichen Kompetenzen in drei Bereichen:

1. Fachliche Kompetenzen
Dazu gehören neben den Spezialkenntnissen in einzelnen Bereichen, die für die ausgeschriebene Stelle benötigt werden, grundlegende Sprachkompetenzen im Deutschen und i.d.R. im Englischen (ggf. einer anderen Sprache), in Mathematik und Naturwissenschaften. Darüber hinaus werden meist Grundkenntnisse im IT- und wirtschaftlichen Bereich verlangt sowie Kenntnisse und Verständnis für andere Kulturen.

2. Soziale Kompetenzen
Soziale Kompetenzen sind Fähigkeiten, die sich auf den Umgang mit Mitarbeitern bzw. Vorgesetzten beziehen, z.B. Teamfähigkeit, Höflichkeit, Konfliktfähigkeit und Toleranz.

3. Persönliche Kompetenzen
Darunter versteht man die innere Einstellung zur Arbeit und zur Welt, die sich durch Zuverlässigkeit, Lern- und Leistungsbereitschaft, Ausdauer, Durchhaltevermögen, Belastbarkeit, Sorgfalt, Konzentrationsfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft, Selbstständigkeit, Kritikfähigkeit, Kreativität und Flexibilität ausdrückt.

Eine gute Übersicht über die von Unternehmen geforderten Kompetenzen haben die Industrie- und Handelskammern Baden-Württembergs zusammengestellt, downloadbar hier.

Konzept der Berufsorientierung am Edith-Stein-Gymnasium Bretten

Berufsorientierung ist im neuen Bildungsplan 2016 eine von sechs zentralen Leitperspektiven. Der Prozess der Berufsorientierung soll damit bereits ab Kl. 5 beginnen und alle Fächer einbinden.

Es versteht sich von selbst, dass Berufsorientierung in diesem Prozess jeweils in altergemäßer Form stattfinden muss. Daneben ist sie, um organisatorisch mehr Klarheit zu schaffen, in den verschiedenen Klassenstufen verstärkt an einzelne Fächer gekoppelt. Dies soll dem Auftrag aller Fächer zur Berufsorientierung jedoch keinen Abbruch tun.

In den Klassen 5-7 ist Berufsorientierung im Fach "Soziales Lernen" angesiedelt, das durch die Klassenlehrer unterrichtet wird. Hier werden erstmals im Rahmen der Selbstvorstellung Fähigkeiten, Interessen, Werte thematisiert sowie deren Veränderungen zwischen Kl. 5-7. Im Zusammenhang mit dem Thema "Meine Familie" - "Prägungen" - "Vorbilder" wird auf Elternberufe und Traumberufe eingegangen und recherchiert, was in diesen genau gemacht wird sowie wie man diese erlernt. Ähnlich ist auch die Herangehensweise in Kl. 7, wo die Schülerinnen und Schüler dokumentieren sollen, welchen Berufen sie im Laufe eines Tages begegnet sind und hierzu ebenfalls dahinterstehenden Tätigkeiten und Ausbildungswege recherchieren. Generell wird in der Unterstufe großer Wert auf gründliches Arbeiten, Konzentrationsfähigkeit, Teamfähigkeit, die Vermeidung von Ablenkung u.a. gelegt, was dem Aufbau persönlicher und sozialer Kompetenzen dient.

In der Mittelstufe (Kl. 8-10) werden diese Kompetenzen weiter durch das Wahlpflichtfach "Soziales Lernen" gefördert. In diesem muss jede Schülerin/jeder Schüler zwischen Kl. 8-10 ein Praktikum im Sozialen Bereich im Umfang von ca. 25 Stunden absolvieren. Denkbar sind Tätigkeiten im Altersheim, Kindergarten, aber auch Bistrodienst in der Schule/Sanitätsdienst etc. Zum Teil können auch andere Tätigkeiten (wie etwa Vereinsarbeit) anerkannt werden.  Koordiniert wird das Wahlpflichtfach Soziales Lernen durch Frau Hänssler und Frau Kutzner-Apostel.

Mit dem neuen Bildungsplan wird neu das Fach "Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung" (kurz: WBS) ab Klasse 8 eingeführt, in dem die Schülerinnen und Schüler Grundkenntnisse im Bereich Wirtschaft aus Verbraucher-, Erwerbstätigen- sowie Wirtschaftsbürger-Perspektive erhalten. Bis zur endgültigen Einführung des neuen Faches am ESG ab dem Schuljahr 2018/2019 werden diese Inhalte im Fach Gemeinschaftskunde gelehrt.

In WBS (bis 2018/19: Gk) wird in Kl. 9 das BOGY-Praktikum samt Vor- und Nachbereitung durchgeführt. Das BOGY-Praktikum ist für alle verbindlich und findet jeweils im Anschluss an die Faschingsferien statt. 
Dazu gehören:

  • die Anlage eines BOGY-Ornders (die Materialien hierzu werden durch die jeweiligen Fachkollegen verteilt; die Vorlagen und ergänzende Materialien finden sich jedoch auch im Download-Bereich der ESG-Homepage)
  • die Durchführung eines Stärken-/Interessenstests
  • eine Betriebsbesichtigung
  • eine Berufsrecherche mit der Bundesagentur für Arbeit am ESG
  • die Veranstaltung "Eltern stellen Berufe vor"
  • Im Fach Deutsch wird parallel das Thema "Bewerben" und "Vorstellungsgespräch" behandelt
  • Die Nachbereitung des BOGY-Praktikums geschieht in Form des BOGY-Berichts, der von den WBS-(Gk-)Lehrern korrigiert und besprochen wird.

In der gesamten Mittelstufen gibt es daneben die Möglichkeit, im Rahmen des Girl's/Boy's Day in verschiedene Berufe hineinzuschnuppern, wobei die Überwindung von geschlechtstypischen Berufswahlmustern im Fokus steht.

Ab Kl. 10 ist Berufsorientierung nicht mehr an einzelne Fächer gekoppelt, sondern findet in Form von Pflichtveranstaltungen und freiwilligen Veranstaltungen statt. So wird in Kl. 10 der Berufsnavigator bei der Volksbank Bruchsal-Bretten durchgeführt (Selbst-/Fremdeinschätzung mit dazu passenden Berufsvorschlägen). Diese bietet für Interessierte in der "Future Movie Night" ebenfalls einen Bewerbungsmappencheck sowie die Vorstellung von Bankberufen an.
In Kl. 11 finden in Kooperation mit dem MGB die Studien- und Berufsinformationstag statt, die "Schnuppervorlesungen" von Dozenten verschiedener Hochschularten, Studienbotschafter, die über Bewerbungsmodalitäten informieren, eine Berufs- und Studienmesse sowie ein Bewerbertraining umfassen. Eine Veranstaltung am Ende von Kl. 11 informiert über Freiwilligendienste und Studienorientierung. Ebenfalls in Kl. 11 findet ein Elternabend zur Berufsorientierung statt, im Anschluss an die Elterninformationsveranstaltung zur Kursstufe.

Freiwillige Angebote für die Schülerinnen und Schüler ab Kl. 10 sind Einzelberufsberatungen durch die Bundesagentur für Arbeit am ESG, ein BEST-Seminar sowie die Option zur Teilnahme am Hochschulinformationstag Baden-Württemberg. Die Möglichkeit, in den Ferien freiwillige Praktika durchzuführen, wird von Schulseite ausdrücklich unterstützt - ein Antrag für die Anerkennung eines freiwilligen Betriebspraktikums als schulische Veranstaltung sowie eine Bescheinigung für den Arbeitgeber findet sich im Downloadbereich dieser Homepage bei BOGY (siehe dazu auch die Ausführungen zu freiwilligen Praktika im Unterpunkt: "BOGY-Praktikum, freiwillige Praktika, Girl's/Boy's Day, Wahlpflichtfach Soziales Lernen").

Schulische Angebote wie das Fach Wirtschaft in der Kursstufe, Planspiele, Wettbewerbe, Betriebsbesichtigungen, Seminarkurse, Projekte in NWT-O, Aktivitäten mit den Kooperationspartnern, AGs, u.a. dienen ebenfalls der Berufsorientierung.

Eine Übersicht über das Konzept der Berufsorientierung am ESG kann hier downgeloaded werden.

Die Termine zu den Aktivitäten der Berufsorientierung im laufenden Schuljahr finden sich am Info-Brett zur Berufsorientierung im Erdgeschoss, hier sowie im Downloadbereich der ESG-Homepage.

BOGY-Praktikum, Girl's/Boy's Day, Wahlpflichtfach Soziales Lernen, freiwillige Praktika

Grundsätzlich sind Praktika sehr hilfreich bei der Berufsorientierung: Sie ermöglichen Einblicke in Unternehmen und Institutionen; sie tragen dazu bei, eigene Fähigkeiten und Interessen in konkreten Tätigkeiten auszuprobieren; sie eröffnen möglicherweise neue Berufsperspektiven. Darüber hinaus können bereits Kontakte geknüpft werden für spätere Bewerbungen.

Am ESG werden 2 verpflichtende Praktika durchgeführt: Das BOGY-Praktikum in Kl. 9 sowie ein Praktikum im Wahlpflichtfach Soziales Lernen (durchzuführen zwischen Kl. 8-10). Darüber hinaus werden freiwillige Praktika empfohlen, z.B. im Rahmen des Girl's/Boy's Day, die jedoch eine spezielle Ausrichtung haben (siehe unten), besonders aber in Kl. 11 oder 12 in den Ferien.

Inhalte:

I. Zum BOGY-Prakikum

II. Zum Wahlpflichtfach Soziales Lernen

III. Zum Girl's/Boy's Day

IV. Zu freiwilligen Praktika

I. BOGY-Praktikum am ESG

Das BOGY-Praktikum am ESG findet in Kl. 9 immer in der Woche nach den Faschingsferien statt. So besteht die Möglichkeit, das Praktikum freiwillig auf 2 Wochen auszudehnen oder freiwillig ein 2. Praktikum zu absolvieren. Es wird in den Fächern Gemeinschaftskunde (ab 2018/19: Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung, WBS) und Deutsch vorbereitet und nachbesprochen.  
Zur Vor- und Nachbereitung gehören:

  • die Anlage eines BOGY-Ordners (die Materialien hierzu werden durch die jeweiligen Fachkollegen verteilt; die Vorlagen und ergänzende Materialien finden sich jedoch auch im Download-Bereich der ESG-Homepage unter "BOGY-Ordner")
  • die Durchführung eines Stärken-/Interessenstests
  • eine Betriebsbesichtigung
  • eine Berufsrecherche mit der Bundesagentur für Arbeit am ESG
  • die Veranstaltung "Eltern stellen Berufe vor"
  • Im Fach Deutsch wird parallel das Thema "Bewerben" und "Vorstellungsgespräch" behandelt
  • Die Nachbereitung des BOGY-Praktikums geschieht in Form des BOGY-Berichts, der von den Gk-(WBS-)Lehrern korrigiert und besprochen wird. Die Anforderungskriterien für den BOGY-Bericht finden sich hier.

Das BOGY-Praktikum ist für alle verbindlich.

2 Dinge sind wichtig für die Wahl des BOGY-Praktikumsplatzes:

1. Damit das Praktikum bei der beruflichen Orientierung weiterhilft, solltet Ihr den Praktikumsplatz wirklich nach Euren Interessen auswählen (und nicht einfach, weil es bequem ist, bei einem Verwandten/Bekannten im Betrieb eine Praktikumsstelle zu bekommen). Lasst Euch nicht entmutigen, wenn es bei der 1. Stelle nicht gleich klappt - das gehört mit zum Bewerbungsprozess dazu!

Um Euch klarer über Eure Interessen zu werden, hilft z.B. der Fragebogen im BOGY-Kompass S. 14-19 weiter (downloadbar hier).

2. Der Praktikumsplatz muss so gewählt werden, dass Ihr ihn in jedem Fall alleine und eigenständig erreichen könnt. In den letzten Jahren gab es Fälle, bei denen Eltern anriefen und sagten, das Kind könne einen Tag nicht zum Praktikum gehen, weil die Eltern es nicht fahren könnten. Das ist nicht zulässig. Im Übrigen besteht Schulpflicht, von der Ihr nur für das Praktikum freigestellt werdet. Geht Ihr also nicht zum Praktikum, müsst Ihr in die Schule kommen (Ausnahme ist natürlich Krankheit!).

Im Folgenden findet Ihr nützliche Links zum BOGY-Praktikum und zum Thema Bewerben:

Informationen zum BOGY-Praktikum:

  • Link zu www.schule-bw.de hier.

Bewerbungen und Bewerbungsunterlagen:

  • Hierzu gibt es eine eigene Rubrik auf der Homepage unten (Schüler - BOGY - Bewerbung)

II. Wahlpflichtfach Soziales Lernen

Für das Wahlpflichtfach "Soziales Lernen" muss jede Schülerin und jeder Schüler am ESG mindestens einmal in den Klassenstufen 8-10 (oder schon früher), zur Förderung der sozialen Kompetenzen, ein sozialpraktisches Engagement von ca. 20-25 Stunden leisten und nach dessen Beendigung einen Bericht, eine Präsentation oder ein Plakat über seinen Einsatz erstellen. Am Ende des Schuljahres, in dem der Einsatz abgeschlossen und die Dokumentation des Engagements abgegeben worden ist, erhält die Schülerin oder der Schüler ein Zertifikat für die eigene UNESCO-Mappe. Zuständig für das Wahlpflichtfach Soziales Lernen sind Frau Kunzmann und Frau Hänssler.

Weitere Informationen (z.B. mögliche Bausteine für das Soziale Lernen oder Informationen bzgl. des Abschlussberichts) sind in folgendem pdf-Dokument zusammengestellt:

Übersicht - Wahlpflichtfach Soziales Lernen

III. Girl's/Boy's Day

Zweck des Girl's bzw. Boy's Day ist es, geschlechtsspezifische Berufswahlmuster zu überwinden. Es ist also Ziel des Tages, dass Mädchen in typische Männerberufe (z.B. Ingenieur,...) hineinschnuppern bzw. Jungs sich soziale Berufe anschauen. Das Angebot ist freiwillig.

In den letzten Jahren kam es immer wieder vor, dass der Tag z.B. von Jungs genutzt wurde, um in eine KFZ-Werkstatt hineinzuschnuppern. Das ist jedoch nicht das Ziel des Tages - derartige Praktika sollen bitte im BOGY-Praktikum oder in den Ferien absolviert werden! Schüler/innen werden für derartige Praktika, die dem Ziel des Girl's/Boy's Day widersprechen, nicht vom Unterricht freigestellt.

Der Girl's/Boy's Day findet jährlich im April statt - den genauen Termin kann man der Homepage entnehmen:

An dieser Stelle sei empfohlen, sich nicht erst auf den letzten Drücker zu bewerben, sondern genügend Vorlauf einzuplanen. Sonst findet Ihr evtl. gar keine Stelle oder nur eine, die Euch nicht wirklich interessiert. Bei der Stellensuche helfen die hier genannten Seiten ebenfalls weiter.

Einer unserer Kooperationspartner, SEW-Eurodrive, reserviert i.d.R. bis Mitte Februar ein Kontingent an Plätzen für Mädchen vom ESG, die in Ingenieursberufe hineinschnuppern wollen - ein schönes Angebot, das allerdings, falls es zu wenig Nachfrage gibt, ab Februar dann für die Allgemeinheit freigegeben wird.

Entschuldigungspraxis:

Ebenfalls sind auf den genannten Seiten im Bereich "Service + Material" - "Material + Downloads" - Girl's Day- bzw. Boy's Day-Freistellungsformulare herunterladbar, die von den Eltern auszufüllen sind und die die Schüler/innen als Entschuldigung den Klassenlehrern geben. Die Schüler/innen, die teilnehmen, sollen darüber hinaus den Lehrern Bescheid sagen, die sie an diesem Tag hätten, dass sie abwesend sind.

IV. Freiwillige Praktika

Freiwillige Praktika werden von Schulseite dadurch unterstützt, indem sie als schulische Veranstaltungen anerkannt werden können. Hierzu ist ein Antrag im Sekretariat zu stellen. Die Vorlage für diesen findet sich hier, ein entsprechendes Anschreiben für die Unternehmen, in dem das Praktikum durchgeführt wird, hier

Mit der Anerkennung von Praktika als schulische Veranstaltung werden letztlich die Unternehmen/Insititutionen, die Praktika ermöglichen, entlastet. Entscheidend ist hier die Frage des Versicherungsschutzes: Normalerweise läge die Versicherungspflicht für Praktikanten auf Seiten der Unternehmen bzw. Institutionen, in denen ein Praktikum abgeleistet wird. Erkennt die Schule ein freiwilliges Praktikum als schulische Veranstaltung an und bescheinigt einen bestehenden Versicherungsschutz über die Schule, sind die Unternehmen bzw. Institutionen von ihrer Versicherungspflicht für Praktikanten entbunden.  

Mit dem Antrag bescheinigt die Schule, dass die Schüler/innen, die ein Praktikum absolvieren, über die Schule unfall- und haftpflichtversichert sind, wenn die Schüler-Zusatzversicherung ("1 €-Versicherung") abgeschlossen wurde.

Bei Praktika gelten bestimmte Regeln, die zu beachten sind (nachzulesen z.B. hier von der Bundesagentur für Arbeit).

Damit die Erfahrungen des Praktikums reflektiert werden, verlangt das ESG bei freiwilligen Praktika, die über die Schule versichert werden, dass ein Auswertungsbogen ausgefüllt wird. Dieser findet sich hier zum Download. Der Bogen ist Herrn Elsäßer, dem BOGY-Beauftragten, abzugeben.

Alle Materialien finden sich im Übrigen auch im Downloadbereich bei "BOGY" - "Freiwillige Praktika in den Ferien".

Bewerbung

Übersicht:

1. Welche Rolle spielen Schulnoten bei einer Bewerbung?

2. Bewerbungsverfahren

3. Bewerbungsanschreiben und Lebenslauf

4. Nützliche Links zum Thema Bewerbung im Internet (zum Verfassen von Bewerbungen, Online-Bewerbungen, Assessment-Center, Eignungstests, Vorstellungsgespräch)

1. Welche Rolle spielen Schulnoten bei einer Bewerbung?

Noten werden ganz unterschiedlich vergeben: Neben der eigenen Leistung hängen sie von verschiedenen Faktoren ab: In gewissen Grenzen vom jeweiligen Lehrer, aber auch von den Vorgaben des jeweiligen Bildungssystems in den einzelnen Bundesländern. So gibt es beispielsweise in Baden-Württemberg und in Bayern ein Zentralabitur, bei dem auch die Fachlehrer die Prüfungsaufgaben nicht kennen, während in anderen Bundesländern die jeweiligen Fachlehrer eigene Aufgaben als Abiturprüfung einreichen.

Die Erkenntnis ist mittlerweile in den Personalabteilungen der Unternehmen und Institutionen angekommen, dass Noten nicht unbedingt vergleichbar sind. Insofern hat die Bedeutung von Zeugnissen abgenommen (Ausnahme bildet hier "der Staat", bei dem nach wie vor die Noten ausschlaggebend sind). Vor allem Unternehmen setzen daher stärker auf "Persönlichkeitstests" und "Assessment-Center", in denen die Kompetenzen, Interessen sowie die Motivation der Bewerbungskandidaten besser kennengelernt werden sollen.

Im Übrigen erwarten Unternehmen nicht unbedingt Spitzennoten in allen Fächern bei einem Bewerber, jedoch aber in denjenigen Fächern, die für die angestrebte Ausbildung, das angestrebte Studium bzw. den angestrebten Beruf relevant sind. Diese stehen schließlich für Fähigkeiten, Interesse und eine entsprechende Motivation in diesem Bereich.
Bei der Bewerbung an einer Hochschule (v.a. an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften/FHs und Universitäten) ist in zulassungsbeschränkten Fächern, also Fächern, die einen NC haben, der Gesamtschnitt über alle Fächer (d.h. der Abi-Schitt) ausschlaggebend. Daneben wird als weiteres Kriterium der Schnitt in bestimmten Fächern herangezogen, die für den Studiengang wichtig sind.
Insofern sollte man sich nicht darauf ausruhen, dass man in bestimmten Fächern gut ist, v.a. wenn der Gesamtabiturschnitt für die Studienplatzzulassung eine Rolle spielt.

2. Bewerbungsverfahren:

Bei einer „klassischen“ Bewerbung bewirbt man sich per Post mit einer Bewerbungsmappe, die ein Anschreiben und einen Lebenslauf enthält, und wird anschließend zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Dieses Form ist mittlerweile oft abgelöst worden: Inzwischen ist die Online-Bewerbung fast Standard.

Auch wird oft eine zweistufige Vorgehensweise angewandt: Nach der (inzwischen meist Online-) Bewerbung wird man zu einem Assessment-Center eingeladen, das dazu dient, den Bewerberkreis vorzusondieren. Geeignet erscheinende Kandidaten/-innen werden dann im Anschluss zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen.

Daneben gibt es weitere Formen, wie etwa ein Telefoninterview oder einen Einstellungs-/Eignungstest (meist online). Diese sind dann in einem mehrstufigen Verfahren dem Assessment-Center und dem persönlichen Vorstellungsgespräch noch vorgeschaltet.

Welches Verfahren genau zur Anwendung kommt, entscheidet das jeweilige Unternehmen/die jeweilige Institution, bei der man sich bewirbt.

Man sollte sich in jedem Fall über die verlangte Vorgehensweise informieren und diese befolgen (also z.B. keine schriftliche Bewerbung schreiben, wenn eine Online-Bewerbung verlangt wird), da sonst die eigene Bewerbung höchstwahrscheinlich nicht berücksichtigt wird oder im Papierkorb landet.

Oft hilft sowohl für einen selber als auch für den potentiellen Arbeitgeber ein klärendes Telefongespräch im Vorfeld einer Bewerbung, da so klar wird, ob eine ausgeschriebene Stelle tatsächlich das beinhaltet, was man sich darunter vorstellt bzw. aus Sicht des Arbeitsgebers, ob der Bewerber wirklich das mitbringt, was er sucht.

3. Bewerbungsanschreiben und Lebenslauf

Das Wichtigste in Bewerbungen ist, dass sie sehr sorgfältig erstellt werden und absolut fehlerfrei sind!

Bei einem klassischen Bewerbungsanschreiben ist wichtig, dass man vorher den Ansprechpartner genau ermittelt (im Netz bzw. kurz anrufen und nachfragen). Formulierungen wie „Sehr geehrte Damen und Herren,...“ zeigen, dass man sich nicht einmal die Mühe gemacht hat herauszufinden, wer für die Bewerbung zuständig ist.

Das klassische Anschreiben ist dann folgendermaßen aufgebaut:

  • Warum interessiere ich mich für diesen Beruf?
  • Warum halte ich mich für die Stelle geeignet? Welche Fähigkeiten bringe ich mit?
  • Warum erscheint mir das Unternehmen/die Institution interessant? (Hier zeigt man, dass man sich genau über den potentiellen zukünftigen Arbeitgeber informiert hat.)

Vom Umfang her sollte das Anschreiben etwa eine Seite umfassen (bei normaler Textgröße und normalem Zeilenabstand).

Lebenslauf

Inzwischen wird er meist umgekehrt chonologisch aufgebaut, mit dem Aktuellsten zuerst. Es gibt aber nach wie vor den chronologischen Aufbau. Ein Foto wird nicht mehr verlangt, ist aber empfehlenswert.

4. Nützliche Links zum Thema Bewerbung im Internet (zum Verfassen von Bewerbungen, Online-Bewerbungen, Assessment-Center, Eignungstests, Vorstellungsgespräch):

Im Netz finden sich viele gute Materialien, was bei Bewerbungen zu beachten ist. Empfehlenswert sind zum Beispiel:

Links zur Online-Bewerbung finden sich beispielsweise bei den Downloads bei Azubiyo:

Weitere Informationen zum Assessment-Center (Ablauf, Aufgabenbeispiele) finden sich z.B. unter:

Informationen zu Einstellungstests/Eignungstests finden sich z.B. unter:

Wer sich auf mögliche Fragen in einem Vorstellungsgespräch vorbereiten will, wird z.B. fündig bei:

(Es handelt sich bei dem Beispiel um ein kostenpflichtiges Buch mit dem Titel: "Das Vorstellungsgespräch zur Ausbildung - Die häufigsten Fragen, die besten Antworten – sicher zum Ausbildungsplatz", ISBN 978-3-95624-000-3. Einen kostenlosen Auszug findet man jedoch unter:

Ausbildung oder Studium? Oder beides?

Generell sollte man sich fragen, ob man eher am Erwerb praktischer Fertigkeiten interessiert ist (Ausbildung) oder an der Aneignung theoretisch fundierter Fähigkeiten (Studium). Bei einer Ausbildung bekommt man von Beginn an eine gewisse Vergütung gezahlt, was bei einem Studium nur an der Dualen Hochschule gegeben ist.
Wenn man ein Studium erwägt, sollte man sich zuvor kritisch hinterfragen, ob man die richtigen Voraussetzungen mitbringt. So erfordert ein Studium neben mündlicher und schriftlicher Ausdrucksfähigkeit, Abstraktionsvermögen, analytischem Denken, Lese-, Diskussionsfreudigkeit weitere Fähigkeiten wie: sich selbst organisieren, selbstständig arbeiten, sich selbst motivieren können, Termine einhalten, Teamfähigkeit, Kritikfähigkeit u.a. Bringt man diese Fähigkeiten nicht mit, ist man möglicherweise besser in einer Ausbildung aufgehoben.

Letztlich braucht man Ausbildung und Studium auch nicht gegeneinander ausspielen: Gerade für Abiturienten kann zunächst der Erwerb praktischer Fertigkeiten in einer Ausbildung einen Reiz haben, bevor diese dann in einem Studium theoretisch fundiert werden. Bei der Ausbildung bekommt man darüber hinaus von Anfang an gute Einblicke in die operative Ebene von Unternehmen/Institutionen, dort, wo konkret Tätigkeiten ausgeführt werden. Man kann diese Erkenntnisse später gut in Studium und Beruf nutzen.
Abiturienten können manchmal ihre Ausbildung, die i.d.R. 3 bis 3,5 Jahre dauert, auf 2 bis 2,5 Jahre verkürzen. Allerdings ist die Verkürzung kein Selbstzweck. Sie bedeutet, dass letztlich dieselben Fertigkeiten und derselbe Stoff in kürzerer Zeit bewältigt werden müssen.
Manche Unternehmen, vor allem aus der Industrie, bieten mittlerweile eine so genannte "Ausbildung plus" an. Hier absolviert man in 4,5 bis 5 Jahren gleichzeitig eine Ausbildung und ein Studium an einer Dualen Hochschule oder an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW bzw. FH). Die "Ausbildung plus" eignet sich für sehr leistungsbereite Menschen.

Wenn man sich für ein Studium entscheidet, sollte man sich neben der Entscheidung für ein bestimmtes Fach gut überlegen, welche Hochschulart am besten zu einem passt. Denn die Studienbedingungen an den unterschiedlichen Hochschularten Universität, HAW bzw. FH und Duale Hochschule unterscheiden sich stark, und nicht jeder kommt an jeder Hochschulart klar (siehe dazu die Rubrik "Hochschularten, Studienabschlüsse, Frage nach dem passenden Hochschultyp" auf der BOGY-Homepage).

Fachspezifisch können die Studienberatungen der Hochschulen mit Hilfe von Studierfähigkeitstests feststellen, ob die individuellen Ressourcen und Potentiale für die Bewältigung der Studienanforderungen ausreichen und eine Bewerbung für dieses Studium angeraten ist. Ein bekannter fachspezifischer Studierfähigkeitstest ist z.B. der Medizinertest.

Generell gibt es einen Trend zur Akademisierung, d.h. mehr Menschen streben einen höheren Bildungsabschluss bzw. ein Studium an. Dagegen ist nichts zu sagen, ist doch die Arbeitslosenquote unter den Akademikern nach wie vor relativ gering. In manchen Bereichen gibt es jedoch ein Überangebot an Akademikern, sodass diese zum Teil Tätigkeiten in Unternehmen ausführen, die auch von geringer Qualifizierten erledigt werden könnten und dementsprechend schlechter bezahlt werden. Die Furcht vor dem so genannten "Fachkräftemangel" bezieht sich in der Industrie auch nicht auf fehlende Akademiker in der Zukunft, sondern auf fehlende Facharbeiter, d.h. Arbeitnehmer, die ihre Fertigkeiten durch eine Ausbildung erworben haben und für das Ausführen bestimmter Tätigkeiten vor Ort qualifiziert sind. Insgesamt ist umstritten, ob sich ein Studium gegenüber einer Ausbildung in jedem Fall "rechnet", wie folgende Debatte in der Wochenzeitung DIE ZEIT zeigt:

Wenn sich Bildung nicht lohnt. Mehr lernen heißt nicht unbedingt mehr Wohlstand, warnen Ökonomen. Von Jean-Uwe Heuser

Das Märchen vom Akademisierungswahn. Ist mehr Bildung das Rezept für mehr Wohlstand und Freiheit? [...] Aber ja doch, erwidert die Bildungsmanagerin Elke Völmicke

Die Chancen einer Ausbildung für Abiturienten beleuchtet ebenfalls ein Modul der ZEIT.

Ausbildungsberufe

Mit dem Abitur hat man grundsätzlich auch die Möglichkeit, eine Ausbildung zu absolvieren. Allerdings vergeben Firmen zum Teil nur eine begrenzte Anzahl von Ausbildungsplätzen an Abiturienten, da diese schwerpunktmäßig Haupt-, Real-, WerkrealschülerInnen, GemeinschaftsschülerInnen vorbehalten sein sollen. Andererseits sind in vielen Bereichen die Anforderungen an Ausbildungsberufe gestiegen, so dass mindestens ein Realschulabschluss oder auch das Abitur vorausgesetzt werden. Zum Teil wird für Abiturienten die Ausbildungszeit von i.d.R. 3 Jahren auf 2 Jahre verkürzt.

Informationen zu Ausbildungsberufen finden sich z.B. unter:

www.arbeitsagentur.de

www.planet-berufe.de/ Berufe von-A-Z

www.ihk-lehrstellenboerse.de

Link der Handwerkskammer Karlsruhe zum Thema Ausbildung

Studium: Zulassungsvoraussetzungen, -verfahren, Bewerbungsfristen, Wartezeiten

Hochschulen: Zulassungsvoraussetzungen

Die Zulassungsvoraussetzungen für die einzelnen Hochschularten sind jeweils unterschiedlich. Manche Fächer sind zulassungsfrei, d.h. jeder Bewerber bekommt in jedem Fall einen Studienplatz. Daneben gibt es örtlich zulassungsbeschränkte Fächer, d.h. hier ist die Anzahl der Studienplätze limitiert. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom Numerus Clausus (NC). Die Hochschulen legen jeweils bestimmte Kriterien fest, wer einen Studienplatz bekommt, i.d.R. eine Kombination aus Abiturschnitt und weiteren Kriterien (z.B. Noten in bestimmten Fächern, Berufserfahrung, staatlich anerkannter Dienst, Auswahlgespräche etc.).

Das Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) setzt voraus, dass man neben dem Abitur einen DH-Studienplatz in einem Unternehmen bekommen hat. Um einen solchen zu bekommen, muss man sich direkt bei einem Unternehmen bewerben, das DH-Studienplätze anbietet.

Für die Zulassung zu einer Hochschule für angewandte Wissenschaften (HaW, früher FH) wird der Fachhochschulabschluss benötigt. Auch hier kann das Studium zulassungsbeschränkt sein und es können Vorpraktika verlangt werden.

Wer an einer Hochschule in Baden-Württemberg studieren will, muss mittels eines Zertifikats nachweisen, dass er im Internet den Orientierungstest (OT) gemacht hat. Es handelt sich dabei um einen kurzen Selbsttest zur Studienorientierung, in dem Neigungen und Interessen abgefragt werden und in dem entsprechende Berufs- und Studienempfehlungen gemacht werden. Der Test dauert ca. 10 Minuten, wird online im Internet gemacht und ist kostenlos. Er findet sich unter:

www.was-studiere-ich.de/

Hochschulen: Zulassungsverfahren

Bisher musste man sich sowohl bei zulassungsfreien als auch örtlich zulassungsbeschränkten Studienfächern direkt bei den Hochschulen bewerben. Leider gestaltet sich das Verfahren momentan etwas komplizierter: Bei zulassungsfreien Studienfächern bewirbt man sich nach wie vor direkt an den Hochschulen. Bei örtlich zulassungsbeschränkten Studienfächern kommt es darauf an, ob die Hochschulen mit dem Portal hochschulstart.de kooperieren. Tun sie das nicht, bewirbt man sich nach wie vor direkt bei den Hochschulen. Tun sie das jedoch, muss zuerst bei hochschulstart.de eine Registrierung (eine so genannte Bewerber-ID und eine BAN) beantragt werden (bei: "Registrierung und Bewerbung für Studiengänge mit örtlicher Zulassungsbeschränkung"), mit der man sich dann bei der/den in Frage kommenden Hochschulen bewirbt. Ob eine Hochschule an dem Bewerbungsverfahren über Hochschulstart teilnimmt oder nicht, muss auf den Bewerberseiten der jeweiligen Hochschulen nachgelesen werden bzw. dort erfragt werden.

Die entsprechende Homepage für örtlich zulassungsbeschränkte Studienfächer, die am Bewerbungsverfahren über Hochschulstart teilnehmen, lautet:

www.hochschulstart.de

Daneben gibt es die bundesweit zulassungsbeschränkten Studienfächer Medizin (inkl. Zahn- und Tiermedizin) und Pharmazie. Hier bewirbt man sich nicht direkt bei einer Hochschule, sondern zentral über hochschulstart.de, die den Studienort und –platz zuteilt (bei "Bewerbung für die Studiengänge Medizin, Tiermedizin, Zahnmedizin, Pharmazie"). Manchen ist möglicherweise noch das Kürzel ZVS im Zusammenhang mit der Bewerbung für Medizin und Pharmazie geläufig. Hochschulstart.de (betrieben durch die Stiftung für Hochschulzulassung SfH) hat mittlerweile aber die "Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen", kurz ZVS, abgelöst.

In jedem Fall gilt es sich gut zu informieren, ob die gewünschte Studienrichtung zulassungsbeschränkt ist, welche weiteren Voraussetzungen es zu erfüllen gilt und – ganz wichtig - bis wann man sich spätestens bewerben muss.

Bewerbungsfristen

Bewerbungsfristen müssen unbedingt eingehalten werden, sonst kann man sich unter Umständen erst ein halbes Jahr bzw. ein ganzes Jahr später wieder bewerben! Bei manchen Studienfächern ist der Einstieg nur im Wintersemester möglich, was ebenfalls beachtet werden muss.

Als Daumenregel gilt (d.h. das ist sehr grob - immer im Einzelfall genau nachfragen): Für eine Ausbildung oder ein DH-Studium muss man sich ca. 1 Jahr vorher bewerben (bei Banken sind es z.T. eineinhalb Jahre vorher!). Für begehrte Stellen bei freiwilligen Diensten sollte man sich möglichst auch 1 Jahr vorher bewerben - die begehrten Stellen sind immer zuerst weg!
An Hochschulen für angewandte Wissenschaften (früher FHs) und Universitäten gilt für das Wintersemester oft der 15. Juli sowie für das Sommersemester der 15. Januar als Bewerberschluss. Das bedeutet, man sollte sich mindestens 3-4 Wochen vorher bewerben. Wichtig ist hier, in keinem Fall alles auf den letzten Drücker zu erledigen! Wurde dann etwas vergessen, müsst Ihr u.U. ein halbes bis 1 Jahr warten, weil Ihr die Bewerbungsformalitäten nicht erfüllt habt. Also: Wenn Ihr früh genug anfängt, habt Ihr auch die Zeit, Dinge, die beim Bewerben evtl. noch gefehlt haben, fristgerecht nachzureichen.
Aufpassen muss man bei künstlerischen Studiengängen, Musik und Sport - hier werden meist Vorprüfungen verlangt, die bereits 3-4 Monate vor dem Bewerberschluss stattfinden. Hat man diese nicht absolviert, kann man sich nicht fristgerecht bewerben und wartet dann ein halbes bis 1 Jahr!

In jedem Fall also genau informieren und sich rechtzeitig bewerben!

Als Zulassungsbedingungen werden z.T. auch Praktika vorausgesetzt. Bei Studiengängen z.B. im Bereich Bau (Bauingenieur, Architektur) wird i.d.R. ein mehrwöchiges Praktikum bei einem Bauunternehmen vorausgesetzt. Inwieweit Hochschulen eine Bescheinigung über ein durchgeführtes Vorpraktikum bereits für die Bewerbung verlangen, muss jeweils erfragt werden.

Wartezeiten

Bekommt man in seinem Wunschfach keinen Studienplatz, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Man kann über alternative Studienfächer mit geringerem NC nachdenken, eine Berufsausbildung absolvieren, die möglicherweise die Chancen für eine spätere Zulassung verbessert (je nach Auswahlkriterien für die Zulassung bei den Hochschulen), man kann ein Überbrückungsjahr bzw. einen anerkannten Dienst absolvieren (die staatlich anerkannten Dienste wie der Bundesfreiwilligendienst, FSJ etc. erhöhen in bestimmten Fächern wiederum die Zulassungschancen, wenn diese ein Auswahlkriterium für bestimmte Hochschulen sind. Dagegen verbessern "Überbrückungsjahre" wie Work & Travel, Au-Pair etc. die Zulassungschancen bei den Hochschulen nicht).
Zuletzt gibt es immer einen (sehr geringen) Prozentsatz, der allein durch Wartezeit seinen Studienplatz erhält. Die Wartezeit zählt ab dem Erhalt des Abiturs. Allzu große Hoffnungen sollte man aber nicht auf die Wartezeit allein setzen. So wartet man auf einen Studienplatz in Medizin locker 6-7 Jahre (wenn nicht sogar noch länger). Hier ist das Suchen von Alternativen sinnvoller.

Einen guten Überblick über das Thema Zulassung zum Studium bietet die "Guided Tour" der Universität Konstanz:

www.was-studiere-ich.de/gt

Studienabschlüsse, "Wert" des Bachelors, Frage nach der passenden Hochschulart

Im Zuge der europäischen Angleichung der Hochschullandschaft ("Bologna-Reform") sind die Studienabschlüsse - egal an welcher Hochschulart - mittlerweile ähnlich strukturiert: Nach 3-4 Jahren wird der Bachelor erreicht, auf den ein Master (weitere 1-2 Jahre) aufgesetzt werden kann. Daneben gibt es nach wie vor in einigen Fächern an Universitäten das Staatsexamen, das mittlerweile jedoch auch durch Bachelor und Master ersetzt wird (z.B. bei Lehramt Gymnasiium).

Bezüglich der Frage, ob ein Bachelor als vollwertiger Abschluss anerkannt wird bzw. ob darauf möglichst ein Master folgen sollte, ist zu sagen, dass an Universitäten eher der Master als vollwertiger Abschluss gilt. Einige Berufe setzen auch klar den Master voraus, z.B. Psychologe, Architekt, Lehramt, Höherer Dienst u.a. Andererseits gilt besonders an der Dualen Hochschule der Bachelor als vollwertiger Abschluss. Auch an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW bzw. FHs) gelingt besonders in den Ingenieurswissenschaften und Wirtschaft der Berufseinstieg oft gut bereits mit dem Bachelor.

Neu ist, dass mittlerweile ein weiterführender Abschluss an einer anderen Hochschulart - zumindest in der Theorie - möglich ist. So kann man beispielsweise den Bachelor an der DHBW oder einer Hochschule für angewandte Wissenschaften/FH machen; den weiterführenden Master dann an einer Universität. Zwar sperren sich hiergegen manche Universitäten, zum Teil zu Recht: Denn in der Praxis macht es wenig Sinn, dass jemand, der sich in seinem Bachelor-Studium an einer Dualen Hochschule mit Fragestellungen aus einem Unternehmen beschäftigt hat, in einen Master nun an einer Universität Grundlagenforschung betreiben will. Dafür fehlen dann unter Umständen bestimmte Kenntnisse und Fähigkeiten.

Einen Master kann man direkt im Anschluss an den Bachelor machen - hier handelt es sich an einen so genannten konsekutiven Master. Man studiert also nach dem Bachelor einfach weiter. Andererseits kann man nach dem Bachelor auch zuerst arbeiten und den Master später machen. Er muss sich nicht unmittelbar an den Bachelor anschließen.

Zumindest in der Theorie ist die Hochschullandschaft mit der Bologna-Reform jedoch durchlässig geworden. Die - wie gesagt theoretische - Durchlässigkeit geht sogar so weit, dass mittlerweile ein Meisterdiplom, das nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung erworben werden kann, mit dem Bachelor gleichgestellt ist. D.h. selbst jemand, der eine Ausbildung und anschließend einen Meister absolviert hat, ist nun offiziell berechtigt, direkt ein Masterstudium aufzunehmen.
Die Vergabe von Doktortiteln ist nach wie vor den Universitäten vorbehalten, ist jedoch durch Kooperationen mit Universitäten z.T. auch an Hochschulen für angewandte Wisenschaften (HAWs bzw. FHs) möglich.

Die Abschlüsse Bachelor und Master werden von den Hochschulen selbst vergeben; das Staatsexamen ist dagegen eine staatliche Prüfung und stellt den Hochschulabschluss in bestimmten Fächern (Jura, Medizin) dar.

Nicht alle Fächer lassen sich an allen Hochschularten studieren. Die DHBW bietet nur Fächer im technischen, sozialen und wirtschaftswissenschaftlichen Bereich, die Hochschulen für angewandte Wissenschaften darüber hinaus auch im naturwissenschaftlichen und künstlerischen Bereich (eingeschränkt auch im Bereich Gesundheits-, Rechtswesen sowie Sprachen). Bestimmte Fächer lassen sich nur an den Universitäten studieren, wie die bereits erwähnten Staatesexamensfächer Medizin, Recht, Lehramt, einzelne Naturwissenschaften u.a.

Ein großer Unterschied zwischen der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), den Hochschulen für angewandte Wissenschaften/FH und den Universitäten besteht im unterschiedlichen Verhältnis von Praxis zu Theorie. Während ein Studium an der DHBW bedeutet, dass man zu 50 % in einem Unternehmen arbeitet und zu 50 % studiert, muss man an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften bis zum Bachelor i.d.R. ein Praxissemester auf 5 Theoriesemester absolvieren. An den Universitäten sind meist keine Praxissemester verpflichtend vorgesehen. Praktika sollten aber dennoch in den Semesterferien absolviert werden, weil diese wichtig für erste Berufserfahrungen sind.

Inhaltlich geht es an Universitäten um Grundlagenforschung, während an der DHBW Fragestellungen aus den Unternehmen dominieren, die mit angeeignetem Hintergrundwissen zu lösen sind. An den Fachhochschulen/Hochschulen für angewandte Wissenschaften geht es – wie der Name schon sagt - um die Entwicklung von Anwendungen bzw. die Nutzbarmachung von Grundlagenforschung, also z.B. der Verwendung physikalischer Erkenntnisse für neue Antriebssysteme im Auto etc.

Im Unterschied zu den Universitäten und den Hochschulen für angewandte Wissenschaften bekommt man für ein Studium an der DHBW eine Vergütung (i.d.R. zwischen 800-1.000 € pro Monat). Der Grund ist darin zu sehen, dass man bereits während des Studiums zu 50 % in einem Unternehmen arbeitet. Deshalb ist auch die Aufnahme an die DHBW an eine DH-Stelle in einem Unternehmen gekoppelt. Man muss sich also bei den Unternehmen um eine DH-Stelle bewerben, nicht an der Hochschule direkt (s.o. Zulassungsvoraussetzungen). Wegen der Doppelbelastung: Studium - Mitarbeit im Betrieb gilt das Duale Studium geeignet für sehr leistungsorientierte Studierende.

Was die Studienbedingungen an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW bzw. FHs) angeht, so zeichnen sich diese durch ein Studium in "Klassen" bzw. kleineren Gruppen aus. Die Doppelbelastung Studium - Mitarbeit im Betrieb wie im Dualen Studium entfällt (sieht man von Praktika ab).

Dasselbe gilt für ein Studium an einer Universität. Hier sind die Studienbedingungen allerdings oft anonymer, d.h. Seminare und Vorlesungen werden z.T. mit sehr großen Gruppen - oft mehreren hundert Studierenden - durchgeführt, vor allem in beliebten Fächern wie BWL, Jura, Sprachen u.a. In jedem Fall muss der Einzelne hier gut organisiert sein und selbstständig arbeiten können.

Das Portal www.studienwahl.de hat eine Artikelsammlung zum Thema zusammengestellt, welcher Hochschultyp zu wem passt, die hier einsehbar ist.

Für alle Hochschulen bundesweit bietet das Buch „Studien- & Berufswahl“ einen Überblick, das Ihr von Euren Tutoren zu Beginn von J1 erhaltet (herausgegeben von der Bundesagentur für Arbeit, erscheint jährlich neu, bestellbar unter www.studienwahl.de).

Einen sehr umfassenden Überblick in digitaler Form über das Thema Studieren bietet die "Guided Tour" der Universität Konstanz:

www.was-studiere-ich.de/gt

Studieren in Baden-Württemberg

Wer an einer Hochschule in Baden-Württemberg studieren will, kann sich sehr gut auf folgender Homepage informieren:

www.studieren-in-bw.de

Eine Übersicht über alle Hochschulen in Baden-Württemberg findet sich unter:

http://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/hochschulen-studium/hochschulkarte/

Ein Überblick über alle Fächer, die in Baden-Württemberg studiert werden können, findet sich in der Broschüre „Studieren in Baden-Württemberg“, die Ihr von Euren Tutoren zu Beginn von J1 erhaltet (herausgegeben von der Servicestelle Studieninformation, -orientierung und -beratung (SIOB) im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg). Wer sich vorher einen Überblick verschaffen will oder in J2 eine aktualisierte Version benötigt, kann sie sich auf folgender Homepage in der Liste bei „Broschüre: Studieren in Baden-Württemberg“ herunterladen:

https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/publikationen/

Der Orientierungstest in Baden-Württemberg

Wer an einer Hochschule in Baden-Württemberg studieren will, muss mittels eines Zertifikats nachweisen, dass er im Internet den Orientierungstest (OT) gemacht hat. Es handelt sich dabei um einen kurzen Selbsttest zur Studienorientierung, in dem Neigungen und Interessen abgefragt werden und in dem entsprechende Berufs- und Studienempfehlungen gemacht werden. Der Test dauert ca. 10 Minuten, wird online im Internet gemacht und ist kostenlos. Er findet sich unter:

http://www.was-studiere-ich.de

Hochschulinformationstage Baden-Württemberg in J1/J2:

Die Hochschulinformationstage sind „Tage der offenen Tür“ bei den Hochschulen. Hier präsentieren sich (fast) alle Hochschulen in Baden-Württemberg; es gibt „Schnuppervorlesungen“, Führungen, Beratungen etc.

Im Schuljahr 2017/18 findet ein zentraler Hochschulinformationstag in Baden-Württemberg am 22.11.17 statt. Mehr Infos dazu finden sich unter:

www.studieninfotag.de

Neben dem zentralen Hochschulinformationstag im November bieten die Hochschulen immer wieder Tage der offenen Tür an. Ein Überblick über weitere „Tage der offenen Tür“ an den Hochschulen findet sich unter "Veranstaltungen" auf der Seite des "Studieninfotags" (direkter Link hier).

Kosten eines Studiums, Studienfinanzierung

Die Kosten eines Studiums setzen sich aus Semesterbeiträgen, Miete sowie den Lebenshaltungskosten zusammen.

Zur Zeit werden in keinem Bundesland an staatlichen Hochschulen mehr Studiengebühren erhoben. In einzelnen Bundesländern gibt es jedoch Langzeitstudiengebühren, die fällig werden, wenn man die "Regelstudienzeit" zu stark überzieht (i.d.R. 3-4 Semester - hier muss man sich genau informieren). Auch ist durchaus denkbar, dass in einzelnen Bundesländern Studiengebühren wieder eingeführt werden. Beabsichtigt man ein Studium, sollte man sich also zur Sicherheit informieren, ob Studiengebühren erhoben werden bzw. ob dies in absehbarer Zeit geplant ist.

Private Hochschulen finanzieren sich hauptsächlich über Studiengebühren, die deshalb wesentlich höher liegen – oft bei ca. 500-700 € pro Monat, d.h. ca. 3000-4000 € pro Semester.

Die Semesterbeiträge sind ein Beitrag zur Universitätsverwaltung, zum Studentenwerk, das z.B. Wohnheime verwaltet, zur studentischen Selbstverwaltung und liegen je nach Hochschule ca. bei 60-150 € pro Semester.

Zu den Lebenshaltungskosten gehören die Kosten für Miete, Lebensmittel, Ausgaben fürs Studium (Bücher etc.), Weggehen etc. Für die Miete sollte man – je nachdem, wo man studiert - mit 200 - 400 € rechnen; für den weiteren Lebensunterhalt entsprechend denselben Betrag, so dass man insgesamt pro Monat mit Kosten von 500-900 € rechnen sollte.

Studienfinanzierung

Mit Ausnahme eines DHBW-Studiums, bei dem die Studierenden von ihren Unternehmen bezahlt werden, müssen die Kosten des Studiums an anderen Hochschularten finanziert werden. Es gibt hier folgende Möglichkeiten:

  • die Eltern können das Studium finanzieren oder zumindest zum Teil finanzieren
  • der/die Studierende finanziert sein Studium selbst durch Jobs/Nebenjobs
  • für Studierende, bei denen das Einkommen/Vermögen der Eltern unter einer bestimmten Grenze liegen, besteht die Möglichkeit, BAföG zu beantragen. Dabei handelt es sich um einen staatlichen Bildungskredit, der nur zum Teil zurückgezahlt werden muss. Genauere Informationen findet man unter:
    www.bafoeg.bmbf.de
    www.bafoeg-rechner.de
  • Banken/private Kreditinstituten vergeben mittlerweile auch Studienkredite. Hier sollte in jedem Fall die Verzinsung verglichen werden, da die Kredite verzinst zurückgezahlt werden müssen.
  • Stipendien sind eine sehr gute Möglichkeit der Studienfinanzierung bzw. Teilfinanzierung. Man muss sich um Stipendien bewerben und dabei gewisse Kriterien erfüllen. Stipendien werden von Stiftungen, Unternehmen, vom Staat u.a. vergeben. Eine Liste wichtiger Institutionen, die Stipendien vergeben, findet sich unter:
    www.stipendienlotse.de
Kooperationspartner und weitere unterstützende Unternehmen des ESG

Zur Bedeutung der Kooperationen zwischen Schule und Wirtschaft/Wissenschaft

Kooperationen mit Unternehmen und Institutionen sind wichtig, um Euch Schülerinnen und Schülern möglichst früh Einblicke in die moderne Arbeitswelt mit ihren Anforderungen zu geben.

Sie tragen zur Berufsorientierung bei, bieten eine Möglichkeit, Fachwissen konkret anzuwenden und lassen möglicherweise erste Kontakte zu späteren Arbeitgebern entstehen.

Das ESG Bretten kooperiert seit etlichen Jahren im Rahmen der Berufsorientierung und einzelner Fächer mit Unternehmen der Region. Vertiefte Kooperationen bestehen seit dem Schuljahr 2010/11 mit vielen Unternehmen bzw. Institutionen.

Kooperationspartner des Edith-Stein-Gymnasiums im Rahmen des Programms der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe: „Wirtschaft macht Schule“

Blanco

Blanco besteht aus 2 Unternehmen, die beide Metall und andere Materialien verarbeiten. Blanco Küchentechnik stellt Küchenspülen u.a. her, Blanco CS Professional maßgeschneiderte Lösungen für Industrie, Großküchen, Kliniken u.a.

Firmenhomepage
Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten bei Blanco

Opterra-CRH Wössingen (früher: Lafarge)

Opterra-CRH gehört zu den Baustoffherstellern und stellt Zement, Beton und Gips her.

Firmenhomepage

Neff

Neff stellt verschiedenartige Küchengeräte (Herde und Backöfen, Kochfelder, Mikrowellenherde u.a.) her.

Firmenhomepage
Informationen zu den Ausbilungsmöglichkeiten bei Neff

SEW-Eurodrive

SEW-Eurodrive stellt Getriebemotoren, Antriebselektronik, Steuerungen und Software, berührungslose Ladetechnik für Elektromobile u.a. her.

Firmenhomepage
Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten bei SEW-Eurodrive

Richard Wolf GmbH

Die Richard Wolf GmbH ist im Bereich der Medizintechnik tätig und stellt hochwertige Endoskope her.

Firmenhomepage
Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten bei der Richard Wolf GmbH

Sparkasse Kraichgau

Die Sparkasse ist ein öffentlich-rechtliches Kreditinstitut.

Firmenhomepage
Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten bei der Sparkasse Kraichgau

Volksbank Bruchsal-Bretten

Die Volksbank ist ein genossenschaftliches Kreditinstitut.

Firmenhomepage
Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten bei der Volksbank Bruchsal-Bretten

Fraunhofer Institut für chemische Technologie/ICT Pfinztal

Kooperation im Rahmen des TheoPrax-Programmes: Das ICT Pfinztal ist ein Forschungsinstitut für energetische Materialien, energetische Systeme, angewandte Elektrochemie, Umwelt Engineering und Polymer Engineering.

Firmenhomepage
Informationen zum  TheoPrax-Programm

Weitere Unterstützer des ESG

  • Klumpp GmbH, Automatendreherei

    Ein Link zum Unternehmen findet sich hier.
Ansprechpartner, Literatur und Links zur Berufsorientierung

Übersicht über die Seite/Quicklinks:

Ansprechpartner in Karlsruhe: BIZ und Karlsruher Weg

(Gedruckte) Literatur zur Berufs- und Studieninformation

Informationen zum BOGY-Praktikum

Zeitstrahl: Idealtypische Vorgehensweise vom BOGY-Praktikum über Ausbildung/Studium in den Beruf

Internetseiten zu Berufen und Ausbildungen

Internetseiten zum Studium

(Computergestützte) Tests zur Selbsteinschätzung

Bewerbungen und Bewerbungsunterlagen

Offene Stellen

Sonstiges (Freiwilligendienste, Work & Travel, Arbeitsmarkttendenzen)

 

Ansprechpartner in Karlsruhe: BIZ und Karlsruher Weg

Die nachfolgenden Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Gängigster Ansprechpartner für die Berufsorientierung sind die Berufsinformationszentren, die von der Bundesagentur für Arbeit betrieben werden.

Kontakt Berufsinformationszentrum Karlsruhe (BIZ):
Berufsinformationszentrum (BIZ) der Bundesagentur für Arbeit, Brauerstr. 10, 76135 Karlsruhe, Tel. 0800 4555500 (gebührenfrei), Email: karlsruhe-rastatt.BIZ@arbeitsagentur.de

Alle regionalen Anlaufstellen für die Berufsorientierung im Raum Karlsruhe (d.h. die Bundesagentur, die Karlsruher Hochschulen, die Kammern) haben sich mittlerweise auf einer Internetplattform vernetzt, auf der zentral alle Adressen und Veranstaltungen zur Berufsorientierung im Raum Karlsruhe abgerufen werden können. Das Modell der zentralen Vernetzung der Angebote zur Berufsorientierungist neu und wird als „Karlsruher Weg“ bezeichnet: Mehr Infos zum Karlsruher Weg finden sich hier.

(Gedruckte) Literatur zur Berufs- und Studieninformation

  • Das Buch „Studien- & Berufswahl“ (herausgegeben von der Bundesagentur für Arbeit, erscheint jährlich neu, bestellbar unter www.studienwahl.de)
  • Die Broschüre „Studieren in Baden-Württemberg" (herausgegeben von der Servicestelle Studieninformation, -orientierung und -beratung (SIOB) im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg)
  • Das Buch "Beruf aktuell": Hierbei handelt es sich um ein Lexikon der Ausbildungsberufe, gegliedert nach Berufsfelder. Was das Buch "Studien-  & Berufswahl" für Studiengänge ist, ist "Beruf aktuell" für Ausbildungsberufe (herausgegeben von der Bundesagentur für Arbeit, erscheint jährlich neu, bestellbar in Printform hier).
  • Das Heft „Abi“ (herausgegeben von der Bundesagentur für Arbeit)
  • Das Heft „Planet Beruf“ (herausgegeben von der Bundesagentur für Arbeit)

Informationen zum BOGY-Praktikum

  • Link zu www.schule-bw.de hier.

Zeitstrahl: Idealtypische Vorgehensweise vom BOGY-Praktikum über Ausbildung/Studium in den Beruf

Internetseiten zu Berufen und Ausbildung

Internetseiten zum Studium

  • www.hochschulkompass.de (umfasst alle angebotenen Studiengänge bundesweit, sowohl grundständig [= Bachelor] als auch weiterführend [Master, Promotion])
  • www.studienwahl.de (Es handelt sich dabei um das „grüne Buch" Studien- und Berufswahl der Bundesagentur für Arbeit in digitaler Form)
  • www.studieren-in-bw.de (umfasst alle angebotenen Studiengänge in Baden-Württemberg, baden-württembergische Info-Veranstaltungen zum Studium, BEST-Seminare, Studienbotschafter)

  • www.daad.de (Infos zum Studium im Ausland)
  • www.studieren-in-(Land).de (Infos zum Studium im Ausland)

  • www.was-studiere-ich.de/gt/ (gute Seite der Universität Konstanz, die die Themen Hochschularten/Studienaufbau, Bewerbung/Auswahl/Fristen, Kosten eines Studiums und Alternativen zum Studium behandelt)

  • www.dhbw.de (Die Seite behandelt alles rund ums Studium an einer Dualen Hochschule. Es finden sich darauf auch Übersichten über freie DH-Stellen bei Unternehmen [Die Verlinkungen zu den Seiten der einzelnen Standorte nutzen, z.B. ganz unten auf der Seite bei den Quicklinks - Standorte- Die Übersichtslisten über freie Plätze finden sich meist unter der Rubrik "Duale Partner" - "Liste dualer Partner". Zum Teil heißt die Übersichtsliste mit den freien Plätzen jedoch auch "Firmenliste".])

  • Seiten der Universitäten bzw. Hochschulen für angewandte Wissenschaften [FHs]. Besonders wichtig sind Zulassungsvoraussetzungen, die Studienpläne und Studieninhalte. (Auch wenn ein Fach an zwei unterschiedlichen Hochschulen gleich heißt, bedeutet das nicht, dass genau dieselben Inhalte vermittelt werden. Die Hochschulen setzen oft unterschiedliche Schwerpunkte in den einzelnen Fächern  - deshalb sind die Studienpläne wichtig. Die genauen Studieninhalte [Seminar- bzw. Vorlesungsbeschreibungen] findet man in den Modul- bzw. Vorlesungsverzeichnissen)

  • www.hochschulstart.de (Studienplatzvergabe bei bundesweitem Numerus Clausus [NC]; neu: das Portal ist z.T. auch zuständig für örtlich beschränkte Studiengänge. Früher hieß die zentrale Vergabe von Studienplätzen ZVS)
  • www.unischnuppern.de (Beschreibung von Studium + Studienfächern)

     

  • www.oneweekexperience.de (Möglichkeit, eine Woche an einer Hochschule zu schnuppern)
  • Seiten der Studenten- bzw. Studierendenwerke: 

    Zimmervermittlung für Studierende, Angelegenheiten von Studierenden
  • www.bafoeg.bmbf.de (Infos zum BAFöG)
  • www.bafoeg-rechner.de (Infos zum BAFöG)

  • www.stipendienlotse.de (Infos zu Stipendien)
  • www.studieninfotag.de (Zentrale Übersicht über Tage der offenen Tür an baden-württembergischen Hochschulen)
  • www.che-ranking.de (Hochschulranking der ZEIT)

  • www.wiwo.de/themen/uni-ranking (Hochschulranking der Wirtschaftswoche)

(Computergestützte) Tests zur Selbsteinschätzung

Wichtig ist bei allen Tests: Das Profil, das aufgrund von Fragen erstellt wird, kann verändert werden. Entsprechend werden dann andere Studiengänge bzw. Berufe vorgeschlagen. Die Interessensfelder können z.B. beim Orientierungstest [OT] anders gewichtet werden; so können Interessen, die zwar vorhanden sind, aber nicht für die Berufswahl von Belang sind, niedriger gewichtet werden (bei "Mein Profil") usw.

Auswahl kostenpflichtiger Tests:

Beim BIZ (Bundesagentur für Arbeit) ist es möglich, einen studienfeldbezogenen Beratungs- und Eignungstest durchzuführen, der ca. 2 Stunden dauert und durch Psychologen betreut wird. Hierzu muss ein Termin beim BIZ vereinbart werden.

Für einzelne Studienfächer gibt es fachspezifische Tests, die z.T. von den Studienberatungen genutzt werden, um die Eignung eines Studienbewerbers für das jeweilige Fach festzustellen. Es wird also getestet, ob man die fachlichen Voraussetzungen bzw. Fähigkeiten mitbringt, um einen bestimmten Studiengang erfolgreich aufnehmen zu können. Bei diesen Arten von Tests geht es eher um das Überprüfen von Vorwissen und fachspezifischen Kompetenzen als um allgemeine Orientierung. Fehlen die fachlichen Voraussetzungen, muss überlegt werden, ob man lieber eine andere Studien- bzw. Berufswahl trifft oder ob man in der Lage ist, die fehlenden Voraussetzungen in einer angemessenen Zeit zu erwerben.

Eine Übersicht über solche fachspezifischen Tests bieten z.B. folgende Seite:

Bewerbungen und Bewerbungsunterlagen

Offene Stellen

  • Einen Überblick über offene Stellen bietet die Bundesagentur für Arbeit mit ihrer Jobbörse:
    jobboerse.arbeitsagentur.de/
  • Die Industrie- und Handelskammern bieten für den Bereich Industrie/Handel z.B. eine Aufstellung, die offene Praktika- und Ausbildungsstellen anzeigt:
    www.ihk-lehrstellenboerse.de/
  • Für offene Stellen für ein DHBW-Studium siehe die Hinweise oben bei "Internetseiten zum Studium" - "www.dhbw.de".
  • Weitere Aufstellungen findet man bei anderen Kammern (etwa der Handwerkskammer) und Verbänden.

Sonstiges (Dienste, Work & Travel, Arbeitsmarkttendenzen)

Die Linkliste zur Studien- und Berufsorientierung lässt sich verkürzt auch im Downloadbereich unter "BOGY" - "BOGY-Termine am ESG, nützliche Links zur Berufsorientierung" herunterladen.