Eltern und Berufsorientierung am Edith-Stein-Gymnasium

Allgemeine Informationen zur Berufsorientierung am Gymnasium (BOGY) finden Sie auf der BOGY-Seite für Schüler.

Vorgehensweise bei der Berufsorientierung

Beim Prozess der Berufsorientierung empfiehlt sich, dass sich Ihre Kinder zuerst "innerlich" orientieren (wo liegen die Interessen, Stärken, Werte, Ziele?). Die "äußere Orientierung" (welche Ausbildungs-/Studien- möglichkeiten/Berufe gibt es? Welche passen zum inneren "Profil") schließt sich dem an.

Damit Ihr Kind letzztlich eine möglichst fundierte Entscheidung treffen kann, ist eine genaue Informationsrecherche über Berufe und die damit verbundenen Tätigkeiten nötig sowie Einblicke in die Praxis in Form von Praktika. Das Thema "eine Entscheidung in der Beruforientierung treffen" fällt vielen Schüler/innen generell nicht leicht. Hilfreich ist hier in jedem Fall der Gedanke, dass - gerade heutzutage - eine Entscheidung für eine bestimmte Berufsrichtung durchaus nicht als endgültige Entscheidung anzusehen ist, dass es auch hinterher immer vielfältige Möglichkeiten zur Veränderung gibt. Darüber kann es für die Berufs-/Studienanfänger gerade in der Anfangsphase hilfreich sein, wenn ihnen nach der Begegnung mit der "Praxis" (natürlich nach reichlicher Überlegung!) auch die Möglichkeit eingeräumt wird, evtl. einen Wechsel vorzunehmen, wenn das Studium bzw. der Beruf doch nicht den Vorstellungen entsprochen hat.

Das BOGY-Konzept der Schule folgt den Grundgedanken "innere - äußere Orientierung". Darüber hinaus bietet das ESG BEST-Seminare für die Kursstufe an, in denen der Berufsorientierungsprozess vertieft reflektiert wird. Bei diesen handelt es sich um 2-tägige Seminare zur Berufsorientierung, die vom Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg gefördert werden. Aktuelle Termine hierfür werden jeweils am BOGY-Brett bzw. über die BEST-Homepage www.bw-best.de bekannt gegeben.

Das Konzept der Berufsorientierung am ESG

Berufsorientierung ist im neuen Bildungsplan 2016 eine von sechs zentralen Leitperspektiven. Der Prozess der Berufsorientierung soll damit bereits ab Kl. 5 beginnen und alle Fächer einbinden.

Es versteht sich von selbst, dass Berufsorientierung in diesem Prozess jeweils in altergemäßer Form stattfinden muss. Daneben ist sie, um organisatorisch mehr Klarheit zu schaffen, in den verschiedenen Klassenstufen verstärkt an einzelne Fächer gekoppelt. Dies soll dem Auftrag aller Fächer zur Berufsorientierung jedoch keinen Abbruch tun.

In den Klassen 5-7 ist Berufsorientierung im Fach "Soziales Lernen" angesiedelt, das durch die Klassenlehrer unterrichtet wird. Hier werden erstmals im Rahmen der Selbstvorstellung Fähigkeiten, Interessen, Werte thematisiert sowie deren Veränderungen zwischen Kl. 5-7. Im Zusammenhang mit dem Thema "Meine Familie" - "Prägungen" - "Vorbilder" wird auf Elternberufe und Traumberufe eingegangen und recherchiert, was in diesen genau gemacht wird sowie wie man diese erlernt. Ähnlich ist auch die Herangehensweise in Kl. 7, wo die Schülerinnen und Schüler dokumentieren sollen, welchen Berufen sie im Laufe eines Tages begegnet sind und hierzu ebenfalls dahinterstehenden Tätigkeiten und Ausbildungswege recherchieren. Generell wird in der Unterstufe großer Wert auf gründliches Arbeiten, Konzentrationsfähigkeit, Teamfähigkeit, die Vermeidung von Ablenkung u.a. gelegt, was dem Aufbau persönlicher und sozialer Kompetenzen dient.

In der Mittelstufe (Kl. 8-10) werden diese Kompetenzen weiter durch das Wahlpflichtfach "Soziales Lernen" gefördert. In diesem muss jede Schülerin/jeder Schüler zwischen Kl. 8-10 ein Praktikum im Sozialen Bereich im Umfang von ca. 25 Stunden absolvieren. Denkbar sind Tätigkeiten im Altersheim, Kindergarten, aber auch Bistrodienst in der Schule/Sanitätsdienst etc. Zum Teil können auch andere Tätigkeiten (wie etwa Vereinsarbeit) anerkannt werden.  Koordiniert wird das Wahlpflichtfach Soziales Lernen durch Frau Hänssler und Frau Kutzner-Apostel.

Mit dem neuen Bildungsplan wird neu das Fach "Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung" (kurz: WBS) ab Klasse 8 eingeführt, in dem die Schülerinnen und Schüler Grundkenntnisse im Bereich Wirtschaft aus Verbraucher-, Erwerbstätigen- sowie Wirtschaftsbürger-Perspektive erhalten. Bis zur endgültigen Einführung des neuen Faches am ESG ab dem Schuljahr 2018/2019 werden diese Inhalte im Fach Gemeinschaftskunde gelehrt.

In WBS (bis 2018/19: Gk) wird in Kl. 9 das BOGY-Praktikum samt Vor- und Nachbereitung durchgeführt. Das BOGY-Praktikum ist für alle verbindlich und findet jeweils im Anschluss an die Faschingsferien statt. 
Dazu gehören:

  • die Anlage eines BOGY-Ornders (die Materialien hierzu werden durch die jeweiligen Fachkollegen verteilt; die Vorlagen und ergänzende Materialien finden sich jedoch auch im Download-Bereich der ESG-Homepage)
  • die Durchführung eines Stärken-/Interessenstests
  • eine Betriebsbesichtigung
  • eine Berufsrecherche mit der Bundesagentur für Arbeit am ESG
  • die Veranstaltung "Eltern stellen Berufe vor"
  • Im Fach Deutsch wird parallel das Thema "Bewerben" und "Vorstellungsgespräch" behandelt
  • Die Nachbereitung des BOGY-Praktikums geschieht in Form des BOGY-Berichts, der von den WBS-(Gk-)Lehrern korrigiert und besprochen wird.

In der gesamten Mittelstufen gibt es daneben die Möglichkeit, im Rahmen des Girl's/Boy's Day in verschiedene Berufe hineinzuschnuppern, wobei die Überwindung von geschlechtstypischen Berufswahlmustern im Fokus steht.

Ab Kl. 10 ist Berufsorientierung nicht mehr an einzelne Fächer gekoppelt, sondern findet in Form von Pflichtveranstaltungen und freiwilligen Veranstaltungen statt. So wird in Kl. 10 der Berufsnavigator bei der Volksbank Bruchsal-Bretten durchgeführt (Selbst-/Fremdeinschätzung mit dazu passenden Berufsvorschlägen). Diese bietet für Interessierte in der "Future Movie Night" ebenfalls einen Bewerbungsmappencheck sowie die Vorstellung von Bankberufen an.
In Kl. 11 finden in Kooperation mit dem MGB die Studien- und Berufsinformationstag statt, die "Schnuppervorlesungen" von Dozenten verschiedener Hochschularten, Studienbotschafter, die über Bewerbungsmodalitäten informieren, eine Berufs- und Studienmesse sowie ein Bewerbertraining umfassen. Eine Veranstaltung am Ende von Kl. 11 informiert über Freiwilligendienste und Studienorientierung. Ebenfalls in Kl. 11 findet ein Elternabend zur Berufsorientierung statt, im Anschluss an die Elterninformationsveranstaltung zur Kursstufe.

Freiwillige Angebote für die Schülerinnen und Schüler ab Kl. 10 sind Einzelberufsberatungen durch die Bundesagentur für Arbeit am ESG, ein BEST-Seminar sowie die Option zur Teilnahme am Hochschulinformationstag Baden-Württemberg. Die Möglichkeit, in den Ferien freiwillige Praktika durchzuführen, wird von Schulseite ausdrücklich unterstützt - ein Antrag für die Anerkennung eines freiwilligen Betriebspraktikums als schulische Veranstaltung sowie eine Bescheinigung für den Arbeitgeber findet sich im Downloadbereich dieser Homepage bei BOGY (siehe dazu auch die Ausführungen zu freiwilligen Praktika im Unterpunkt: "BOGY-Praktikum, freiwillige Praktika, Girl's/Boy's Day, Wahlpflichtfach Soziales Lernen").

Schulische Angebote wie das Fach Wirtschaft in der Kursstufe, Planspiele, Wettbewerbe, Betriebsbesichtigungen, Seminarkurse, Projekte in NWT-O, Aktivitäten mit den Kooperationspartnern, AGs, u.a. dienen ebenfalls der Berufsorientierung.

Eine Übersicht über das Konzept der Berufsorientierung am ESG kann hier downgeloaded werden.

Die Termine zu den Aktivitäten der Berufsorientierung im laufenden Schuljahr finden sich am Info-Brett zur Berufsorientierung im Erdgeschoss, hier sowie im Downloadbereich der ESG-Homepage.

Die Rolle der Eltern bei der Berufsorientierung der Schüler/innen

Eltern gelten allgemein als eine der wichtigsten Orientierungshilfen bei der Berufsorientierung ihrer Kinder. Sie kennen ihre Kinder sehr gut mit ihren Stärken und Interessen. Darüber hinaus sind sie wichtig als Vorbilder, verfügen über Erfahrung und Wissen über die Arbeitswelt und geben emotionalen Rückhalt. Grundsätzlich ist ein Heraushalten aus dem Berufsorientierungsprozess nicht möglich, da sie bewusst und/oder unbewusst auf ihre Kinder einwirken.

Angesichts der großen Bedeutung für die Berufsorientierung Ihrer Kinder sollten Sie als Eltern ein paar wichtige Regeln beachten:

  • Es ist wichtiger, Stärken und Potentiale herausfinden als auf Schwächen hinweisen.
  • Eine positive Einstellung der Eltern ist unverzichtbar - eine wertschätzende Haltung ist die ideale Voraussetzung für eine fruchtbare Zusammenarbeit.
  • Wichtig ist ein Dialog auf Augenhöhe: Es geht nicht darum, eigene Vorstellungen den Kindern aufzuokroyieren. Andererseits sollte man Ideen der Kinder durchaus auf ihre Tragfähigkeit kritisch hinterfragen dürfen.
  • Grundsätzlich gilt, dass jeder und jede seinen oder ihren eigenen Weg finden muss. Als Eltern gilt es abzuwägen: unterstützen oder machen lassen?

Als Eltern sind Sie vor allem beratend und unterstützend gefragt, etwa beim Finden von Praktikums-, Ausbildungs-, Studienplätze, bei der Einhaltung von wichtige Termine (Bewerbungsfristen etc.), falls diese übersehen würden, durch Hilfestellungen bei Bewerbungen, durch die (Teil-)Finanzierung eines Studiums/einer Ausbildung, wenn möglich, durch die Ermunterung zu Entscheidungen bzw. Aufmunterung bei Rückschlägen. 
Als Richtwert könnte man sagen, dass die Orientierung für eine bestimmte Richtung zu mehr als der Hälfte durch Ihre Kinder vorangebraucht werden sollte - sonst fehlt es an Eigeninitiative und Motivation. Die endgültige Entscheidung für eine bestimmte Ausbildung/ein bestimmtes Studium/einen bestimmten Beruf können nur Ihre Kinder selbst treffen - das kann ihnen niemand abnehmen.

Viele Modalitäten haben sich seit Ihrer eigenen Studien-/Berufswahl mit Sicherheit geändert. Weisen Sie deshalb bitte Ihre Kinder darauf hin, sich bei den zuständigen Stellen genau zu informieren bzw. helfen Sie ihren Kindern dabei, falls dies schwerfällt. Eine Liste gängiger Anlaufstellen (u.a. auch für Stipendien, BAFöG) findet sich im Schülerbereicht/BOGY unter "Ansprechpartner, Literatur und Links zur Berufsorientierung" bzw. im Downloadbereich.

Für die Rolle der Eltern bei der Berufsorientierung speziell hat die Stiftung der Deutschen Wirtschaft eine Informationsbroschüre für Eltern "Chancen eröffnen und Neugier wecken!" herausgegeben. Sie ist hier downloadbar.

BOGY-Veranstaltungen am ESG mit und für Eltern

1. Eltern stellen Berufe vor

Bei dieser Berufsinformationsbörse stellen ca. 10-15 Eltern den Schülern/innen ab Klasse 9 ihre Berufe vor. Dabei geht es in erster Linie darum, diesen möglichst viele Berufswege und die praktischen Inhalte verschiedener Berufe zu zeigen. Von der "Form" her sagt jedes Elternteil kurz den Beruf, den er/sie vorstellt; die Schüler/innen informieren sich dann über mindestens 3-4 Berufe mit Hilfe eines Fragebogens.
Wer von Ihnen Lust hat, seinen Beruf den Schüler/innen vorzustellen, sollte eingehen auf: Ausbildung, Inhalte und Dauer, Voraussetzungen für die Ausbildung/das Studium, Praktika, Ausbildungs- und Studienorte und vor allem der Berufsalltag: Wie sieht ein typischer Tag aus? Welche Aufgaben gibt es?

Die Berufsinformationsbörse findet einmal pro Schuljahr in der Aula statt und dauert ca. 60 Minuten (im Schuljahr 2017/18: Di., 17.10., 18-19 Uhr). Es wird jeweils am 1. Elternabend im Schuljahr über alle Klassenstufen von den Klassenlehrern abgefragt, wer bereit wäre, seinen/ihren Beruf vorzustellen. Die endgültige Zusammenstellung wird dann letztlich durch die Elternbeiratsvorsitzende und den BOGY-Beauftragten festgelegt.

2. Elternabend zur Studien- und Berufsorientierung für Eltern

Für diesen Abend wird i.d.R. jemand von einer Berufs-/Studienberatung eingeladen, der/die über folgende Punkte referiert:

  • a. Welche Rolle sollen/können Eltern bei der Studien- und Berufsorientierung spielen?
  • b. Welche Möglichkeiten gibt es nach dem Abitur?
  • c. Wie geht man bei der Berufsorientierung vor (innere - äußere Orientierung)?
  • d. Wie können Schüler/innen ihre Stärken/Interessen/Ziele/Werte herausfinden und dazu einen passenden Beruf/ein passendes Studium?
  • e. Welche Informationsquellen sind gut/zuverlässig?
  • f. Spezielle Fragen, z.B. zum Studium (Bachelor/Master), Zulassung, Studienfinanzierung.

Der Elternabend zur Berufsorientierung für Eltern und Schüler/innen ab Kl. 11 wird mit dem Informationsabend für die Eltern zur Kursstufe gekoppelt, so dass die zeitliche Belastung in Grenzen gehalten wird. Den aktuellen Termin entnehmen Sie bitte der Terminübersicht.

Im Schuljahr 2017/18 findet der Vortrag am 5.10., 20-21 Uhr in der Aula statt (im Anschluss an den allgemeinen Informationsabend zur Kursstufe für Eltern, der um 19 Uhr beginnt).

Schülerpraktika; Girl's/Boy's Day; Wahlpflichtfach Soziales Lernen

Am ESG werden 2 verpflichtende Praktika durchgeführt: Das BOGY-Praktikum in Kl. 9 sowie ein Praktikum im Wahlpflichtfach Soziales Lernen (durchzuführen zwischen Kl. 8-10). Darüber hinaus werden freiwillige Praktika empfohlen, z.B. im Rahmen des Girl's/Boy's Day, die jedoch eine spezielle Ausrichtung haben (siehe unten), besonders aber in Kl. 11 oder 12 in den Ferien.

Inhalte:

I. Zum BOGY-Prakikum

II. Zum Wahlpflichtfach Soziales Lernen

III. Zum Girl's/Boy's Day

IV. Zu freiwilligen Praktika

I. BOGY-Praktikum am ESG

Das BOGY-Praktikum am ESG findet in Kl. 9 immer in der Woche nach den Faschingsferien statt. So besteht die Möglichkeit, das Praktikum freiwillig auf 2 Wochen auszudehnen oder freiwillig ein 2. Praktikum zu absolvieren.

2 Dinge sind wichtig für die Wahl des BOGY-Praktikumsplatzes:

1. Damit das Praktikum bei der beruflichen Orientierung weiterhilft, sollten Ihre Kinder den Praktikumsplatz wirklich nach ihren Interessen auswählen (und nicht einfach, weil es bequem ist, bei einem Verwandten/Bekannten im Betrieb eine Praktikumsstelle zu bekommen).

2. Der Praktikumsplatz muss so gewählt werden, dass Ihre Kinder ihn in jedem Fall alleine und eigenständig erreichen können. In den letzten Jahren gab es Fälle, bei denen Eltern anriefen und sagten, das Kind könne einen Tag nicht zum Praktikum gehen, weil die Eltern es nicht fahren könnten. Das ist nicht zulässig. Im Übrigen besteht Schulpflicht, von der die Schüler/innen nur für das Praktikum freigestellt werden. Gehen sie also nicht zum Praktikum, müssen sie in die Schule kommen (Ausnahme ist natürlich Krankheit!).

II. Wahlpflichtfach Soziales Lernen

Für das Wahlpflichtfach "Soziales Lernen" muss jede Schülerin und jeder Schüler am ESG mindestens einmal in den Klassenstufen 8-10 (oder schon früher), zur Förderung der sozialen Kompetenzen, ein sozialpraktisches Engagement von ca. 20-25 Stunden leisten und nach dessen Beendigung einen Bericht, eine Präsentation oder ein Plakat über seinen Einsatz erstellen. Am Ende des Schuljahres, in dem der Einsatz abgeschlossen und die Dokumentation des Engagements abgegeben worden ist, erhält die Schülerin oder der Schüler ein Zertifikat für die eigene UNESCO-Mappe. Zuständig für das Wahlpflichtfach Soziales Lernen sind Frau Kunzmann und Frau Hänssler.

Weitere Informationen (z.B. mögliche Bausteine für das Soziale Lernen oder Informationen bzgl. des Abschlussberichts) sind in folgendem pdf-Dokument zusammengestellt:

Übersicht - Wahlpflichtfach Soziales Lernen

III. Girl's/Boy's Day

Zweck des Girl's bzw. Boy's Day ist es, geschlechtsspezifische Berufswahlmuster zu überwinden. Es ist also Ziel des Tages, dass Mädchen in typische Männerberufe (z.B. Ingenieursberufe, IT, Bau etc.) hineinschnuppern bzw. Jungs sich soziale Berufe anschauen. Das Angebot ist freiwillig.

In den letzten Jahren kam es immer wieder vor, dass der Tag z.B. von Jungs genutzt wurde, um in eine KFZ-Werkstatt hineinzuschnuppern. Das ist jedoch nicht das Ziel des Tages - derartige Praktika sollen bitte im BOGY-Praktikum oder in den Ferien absolviert werden! Schüler/innen werden für derartige Praktika, die dem Ziel des Girl's/Boy's Day widersprechen, nicht vom Unterricht freigestellt.

Der Girl's/Boy's Day findet jährlich im April statt - den genauen Termin kann man der Homepage entnehmen:

Auf den genannten Seiten sind im Bereich "Service + Material" - "Material + Downloads" - Girl's Day- bzw. Boy's Day-Entschuldigungsformulare herunterladbar, die von den Eltern auszufüllen sind und die die Schüler/innen als Entschuldigung den Klassenlehrern geben. Die Schüler/innen, die teilnehmen, sollen darüber hinaus den Lehrern Bescheid sagen, die sie an diesem Tag hätten, dass sie abwesend sind.

IV. Freiwillige Praktika

Freiwillige Praktika werden von Schulseite dadurch unterstützt, indem sie als schulische Veranstaltungen anerkannt werden können. Hierzu ist ein Antrag im Sekretariat zu stellen. Die Vorlage für diesen findet sich hier, ein entsprechendes Anschreiben für die Unternehmen, in dem das Praktikum durchgeführt wird, hier

Mit der Anerkennung von Praktika als schulische Veranstaltung werden letztlich die Unternehmen/Insititutionen, die Praktika ermöglichen, entlastet. Entscheidend ist hier die Frage des Versicherungsschutzes: Normalerweise läge die Versicherungspflicht für Praktikanten auf Seiten der Unternehmen bzw. Institutionen, in denen ein Praktikum abgeleistet wird. Erkennt die Schule ein freiwilliges Praktikum als schulische Veranstaltung an und bescheinigt einen bestehenden Versicherungsschutz über die Schule, sind die Unternehmen bzw. Institutionen von ihrer Versicherungspflicht für Praktikanten entbunden.  

Mit dem Antrag bescheinigt die Schule, dass die Schüler/innen, die ein Praktikum absolvieren, über die Schule unfall- und haftpflichtversichert sind, wenn die Schüler-Zusatzversicherung ("1 €-Versicherung") abgeschlossen wurde.

Bei Praktika gelten bestimmte Regeln, die zu beachten sind (nachzulesen z.B. hier von der Bundesagentur für Arbeit).

Damit die Erfahrungen des Praktikums reflektiert werden, verlangt das ESG bei freiwilligen Praktika, die über die Schule versichert werden, dass ein Auswertungsbogen ausgefüllt wird. Dieser findet sich hier zum Download. Der Bogen ist Herrn Elsäßer, dem BOGY-Beauftragten, abzugeben.

Alle Materialien finden sich im Übrigen auch im Downloadbereich bei "BOGY" - "Freiwillige Praktika in den Ferien".

Veranstaltungen für Eltern von Hochschulen, Bildungsträgern

In unserer Region bieten verschiedene Hochschulen und Bildungsträger immer wieder Veranstaltungen zum Thema an, wie Eltern den Berufsorientierungsprozess ihrer Kinder unterstützen können ("Eltern-Coaching").

  • Die IHK Karlsruhe bietet verschiedene Veranstaltungen für Eltern, z.B. den Elternkongress zum Thema "Karriere durch Ausbildung", an. Einen Link auf die Veranstaltungen der IHK finden Sie hier.
  • Das KIT bietet ebenfalls Elternabende zum Thema Elterncoaching an. Den Link auf KIT-Aktivitäten finden Sie hier.