Dezember 2017

Von der Theorie zur Praxis: NwT-Gruppen bauen Vogelhäuschen

Rechtzeitig zum Wintereinbruch haben die NwT-Schülerinnen und -Schüler der 8a ihre Vogelhäuschen fertig gestellt. Doch vor der Praxis stand zunächst einmal die Theorie: Bei der Prüfung zum "Werkzeugführerschein" mussten die 8-Klässler zeigen, dass sie über Eigenschaften, Verwendung und mögliche Gefahren beim Einsatz der verschiedenen Werkzeuge Bescheid wissen. Den praktischen Umgang erlernten sie dann in der Bauphase. Ausgehend von einer technischen Skizze fertigten sie mit Dekupier-, Japan-, Fein- und Gehrungssäge, Bohrer und Akkuschrauber die verschiedenen Bauteile aus Holz und Plexiglas an und fügten diese zusammen.

 

Und das war gar nicht so einfach. Denn nur wenn die Maße stimmten, die Kanten gerade gesägt waren und sich das Holz nicht verzogen hatte, konnte man die Bauteile verbinden. "Oh je - bei mir passt es nicht! Was mach' ich jetzt bloß?". NwT-Lehrer Andrea Kunz und Michael Bandel hatten die richtigen Tipps parat: Hier noch etwas abfräsen, dort mit Sägemehl verfüllen und schon fügte sich zusammen, was vorher gewackelt oder geklemmt hatte.

 

Aber nicht nur den praktischen Umgang mit Werkzeugen erlernten die Schülerinnen und Schüler. Damit das "Projekt Vogelhäuschen" erfolgreich verlaufen konnte, war gutes Projektmanagement nötig. Die angefertigten Projektstruktur- und Projektzeitpläne sind eine wichtige Hilfe für die zweite NwT-Gruppe in Klasse 8, die jetzt mit dem Bau begonnen hat. Schließlich sollen die Futterhäuschen noch vor dem Frühling fertig werden!

 

Fotos: A. Richert

 

 

Schulkunstausstellung im Regierungspräsidium Karlsruhe 2018

Das ESG Bretten ist auf der diesjährigen Schulkunst – Ausstellung in den Räumen des Regierungspräsidiums Karlsruhe am Rondellplatz mit zahlreichen herausragenden Schülerarbeiten vertreten.
Die Ausstellung trägt den Titel „Bild – Material – Objekt“. Sie ist öffentlich und läuft noch bis zum 5. Januar 2018 .
Zu sehen sind Ergebnisse künstlerischer Arbeit von Schülerinnen und Schülern aus dem Landkreis Karlsruhe:
Zu bearbeiten war ein Thema, das die Kreativität der Lernenden herausforderte und das einen Prozess in Gang setzte, in dem künstlerisches Arbeiten auch exemplarisch für eine generelle Herangehensweise an Problemlösungen steht:
Der Prozess beginnt mit dem ergebnisoffenen Experimentieren, Erproben, Verwerfen, Verbessern, Verändern, neu Denken, dabei Frustrationstoleranz entwickeln und Dranbleiben, Weiterarbeiten, sodann die Ergebnisse wahrnehmen, Werten und Gewichten und wieder Verbessern...
Es kommt ein Gestaltungsprozess in Gang, in dem Produktion und Reflexion Hand in Hand gehen und zu neuen, bislang nicht vorhandenen Ergebnissen führen. Die Ähnlichkeit dieses Prozesses zu wissenschaftlichem Arbeiten oder zum Arbeiten an Erfindungen wird erkennbar.
Zu sehen sind also auch besonders gelungene Ergebnisse guter Bildungsarbeit, in der Fähigkeiten entwickelt werden, die weit über den Kunstunterricht hinausweisen und Eigenschaften und Kompetenzen stärken, die Schülerinnen und Schüler für die Bewältigung ihrer Aufgaben in Zukunft brauchen: als Künstler, als Wissenschaftler, als Mitglieder einer aktiven Gesellschaft von morgen.
C. Weber

 

SMV empfängt stellvertretenden Vorsitzenden des Landesschülerbeirats

Florian Kieser zu Gast am ESG

Am Freitag, den 08.12.2017, besuchte Florian Kieser das Schülersprecherteam des ESG. Florian Kieser ist der stellvertretende Vorsitzende des Landesschülerbeirats in Baden-Württemberg. Der Landesschülerbeirat ist das demokratisch legitimierte Landesgremium der Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg und vertritt die Interessen und Anliegen der 1,5 Millionen Schüler gegenüber dem Kultusministerium aber auch gegenüber der Öffentlichkeit und anderen Verbänden und Akteuren der Bildungspolitik.

Nachdem Florian Kieser sich zunächst mit der Schulleitung über die neue Oberstufenreform in Baden-Württemberg ausgetauscht hatte, informierte er das Schulsprecherteam des ESG über den Landesschulbeirat und die dazu anstehenden Wahlen am 07.02.2018 in Karlsruhe sowie Möglichkeiten der Mitbestimmung und Veränderung im Schulalltag. Die Schülersprecherinnen und Schülersprecher hörten Florian Kieser aufmerksam zu und überlegten gemeinsam, welche Mittel und Wege man als SMV hat, um Einfluss auf das Schulleben und auch die Schulpolitik zu nehmen.

Wer nähere Informationen zum Landesschülerbeirat möchte, wird auf der folgenden, sehr informativ und aktuell gehaltenen Homepage fündig: http://www.lsbr.de/

Übrigens: Am 26./27.01.2018 findet der Landesschülerkongress in Kornwestheim statt. Hierzu sind alle Schülerinnen und Schüler eingeladen. Wenn du Lust hast, einmal Mr. Wissen2Go (Mirko Drotschmann) kennenzulernen oder der Kultusministerin Baden-Württembergs deine kritischen Fragen zu stellen, dann bist du auf dem Landesschülerkongress genau richtig.
Mehr Infos dazu: http://lsk.lsbr.de/

Exkursion zur Cezanneausstellung für die Klassenstufe 7

Exkursion zur Cezanne-Ausstellung
Dienstag, der 21. November. 2017

Die Schüler des Kunst-Vorprofils der 7a/c erfuhren eine etwas andere Führung durch die Kunsthalle Karlsruhe...Die Schüler wurden z.B. thematisch miteinbezogen mit Fragen wie: Was seht ihr auf diesem Bild? Ist das wirklich nur eine Jacke auf einem Stuhl oder kann man mehr erkennen?
Denn Paul Cezanne (1839-1906) zeichnete nicht nur badende Najaden, Landschaften die ihn zu seiner Zeit geprägt hatten, sondern auch Metamorphosen, bei denen dem Betrachter ganz unterschiedliche Aspekte einfallen. Cezannes Stil ist sehr abwechslungsreich: Ein Stillleben mit Menschenschädeln statt mit Obst? Von einem Handtuch das einfach nur herumhängt, zu einer Landschaft, bei der real und surreal eins sind: Ist das Meer oder Himmel?-Sehen diese Felsen nicht irgendwie flüssig aus? Im Vergleich zu anderen Künstlern, mangelte es ihm und seiner Familie nicht an Geld, da der Vater eine Bank besaß. Trotzdem war dieser nicht von der Idee begeistert, sein Sohn könnte etwas anderes, als der Nachfolger des Vaters, werden. Aber auch die großen Künstler hatten es nicht leicht, wenn es Absagen der Kunstschulen hagelte oder sie wie Cezanne nicht gut im Zeichnen von Händen waren...Aber sich davon entmutigen zu lassen, das hatte Paul Cezanne nicht gekonnt.
Dann durften die Schüler selbst tätig werden: Ob sich selbst oder andere zu porträtieren, ein Stillleben mit Äpfeln oder Schädeln zeichnen, Landschaften aufs Papier zu bringen oder eigene Bildkompositionen erstellen, die Möglichkeiten im Rahmen der Ausstellungsstücke waren sehr vielfältig. Die fertigen Bilder wurden natürlich stolz mit nach Hause genommen.


Jorid Zausig 7c

Exkursion zur Kunsthalle in Karlsruhe: Paul Cézanne, 29.11.17

,,Ganz still sitzen, nicht blinzeln.‘‘ Das muss der französische Maler Paul Cézanne aus dem 19. Jahrhundert wohl zu den Bauern und Gärtnern gesagt haben, die stundenlang für eines seiner Werke sitzen mussten. Aber nicht nur Portraits von Bauern oder Gärtnern konnten wir BK-Profiler von Frau Oesterle der Klasse 10 a auf der Exkursion am 29.11.17 zur der Ausstellung von Cézanne in der Kunsthalle in Karlsruhe bewundern. Bei unserer Führung sahen wir Bilder, auf denen von Gebirgen und Landschaften über Akte bis hin zu Stillleben zu sehen waren. Was Cézanne als Künstler vor allem interessierte waren nicht die Körperdarstellungen wie wir zuerst dachten, es waren die speziellen Formen. Aber auch ein großer Künstler hat Schwachstellen. In Cézannes Bildern waren es die Hände. In seinem Privatleben lies der Umgang mit seiner Familie noch zu wünschen übrig. Das alles und viel mehr erfuhren wir bei der kurzweiligen Führung, der wir in der Kunsthallte von Bild zu Bild wandernd lauschten. Das Beste war, dass unsere Exkursion nach diesem theoretischen Teil noch nicht vorbei war. Anschließend durften wir uns nämlich noch in der Jungen Kunsthalle nebenan versuchen, die auf die Ausstellung konzipiert war. Man konnte mithilfe eines Spiegels ein Selbstportrait machen, indem man Farbe direkt auf den Spiegel auftrug und den Abdruck des Spiegels mit zeichnerischen Elementen ergänzte. Auf einer Glasscheibe konnte man z. B. einen Apfel mit dieser Technik malen und zeichnen. Diejenigen, die eher Landschaften bevorzugten konnten mit Bleistift und einer anschließenden Aquarell-Lasur arbeiten. Wen aber am meisten die zuvor gesehenen Stillleben beeindruckt haben hatte auch die Gelegenheit, mit Ölkreide Stillebenrequisiten zu zeichnen. Als uns die Stationen erklärt wurden wollten wir gleich anfangen und das durften wir auch. Schlussendlich haben wir für unsere Bilder nicht so lange gebraucht, wie Cézanne wahrscheinlich dafür gebraucht hätte – aber dann wäre die Exkursion auch kein Tagesausflug gewesen. Auf diejenigen die fertig waren wartete unten unter anderem ein Cézanne Memory, eine Magnetwand mit einzelnen Elementen aus Cézannes Bildern, aus denen man selbst eine Komposition machen konnte und ein kleiner, von Schülern, gedrehter Film. Die Führung und der Workshop haben uns ebenso beeindruckt wie letztes Jahr, als das Thema ,,Formlos‘‘ war. Bereits bei Frau Oesterles Vorschlag hatten wir freudig eingewilligt.