ESG ist zertifizierte Cambridge Vorbereitungsschule

Das Edith-Stein-Gymnasium Bretten wurde als Vorbereitungsschule ("Cambridge Englisch Preparation Centre") für die Cambridge English Qualifications zertifiziert. Die Auszeichnung seitens Cambridge Assessment erfolgte für das laufende Schuljahr 2017/2018.

Weitere Informationen unter hier.

ESG Leichtathleten beim Landesfinale vetreten

Nachdem die Jungen des Edith-Stein-Gymnasiums beim Kreisfinale in Karlsruhe in der Altersgruppe IV einen hervorragenden 3. Platz erreicht hatten, qualifizierten sie sich für das Badenfinale, das dieses Jahr in Offenburg ausgetragen wurde.

Gut gelaunt traf sich das siebenköpfige Team am Dienstagmorgen, den 18.09.2018, mit ihren Betreuern Teresa Klink und Philipp Brüggemann, um gemeinsam mit dem Bus nach Offenburg zu fahren. Nach der zweistündigen Busfahrt mussten die Jungs im Schaible-Stadion einen Wettkampf absolvieren, der sich aus 6 Disziplinen zusammensetzte. Bereits während der 800m-Läufe zeigte sich, dass die Konkurrenz von den anderen Schulen sehr stark war. Dennoch schlugen sich die Brettener Athleten gut und konnten ihre Zeiten aus dem Qualifikationswettkampf bestätigen.Im Hochsprung konnte sich besonders Erik Gelsdorf beweisen, indem er über 1,39m sprang, und für sein Team wertvolle Punkte sammelte. Aber auch Nelson Depe-Tchatchu zeigte Nervenstärke, nachdem er kurzfristig für einen fehlenden Schüler in der Disziplin einspringen musste. Einen Start-Ziel-Sieg legte Manuel Bechtold im 50m-Sprint hin, während Ömür Özcan in seinem Lauf als Zweiter die Ziellinie erreichte. Marcel Denkel verbesserte im Weitsprung seine persönliche Bestleistung auf 4,42m und konnte im Vergleich zu den anderen Springern gut vorne mithalten. Bei der nächsten Disziplin zeigten Julian Kurz und Fabio Judt ihr Können und warfen den Ball über die 30m-Marke. Am Nachmittag fand schließlich der Staffellauf statt, bei dem alle vier Sprinter nochmal ihr Bestes gaben und den Staffelstab ohne Fehler über die Ziellinie brachten.

Somit belegte die Mannschaft am Ende den fünfzehnten Platz unter den Top-Teams Badens.
Nach einem anstrengenden Tag waren die Jungs stolz, dass sie ihre Schule, das Edith-Stein-Gymnasium Bretten, als starke Gemeinschaft präsentieren durften.

Austausch in Chile

Ein Erfahrungsbericht von Andrés Amarilla Mareco

Für meinen Austausch war ich nicht wie die Meisten in einem englischsprachigen Land, sondern in Chile, genauer gesagt in Valdivia. Das ist eine verhältnismäßig kleine Stadt in Chile. Da ich mich in Großstädten nicht so wohl fühle, war das ein super Ort für mich. Man findet sich schnell zurecht und wie ich bereits hörte sind die Menschen dort sehr hilfsbereit und jedem sehr offen gegenüber.

 
Lesen Sie hier den kompletten Bericht.

Nobelvortrag und Science Slams

Naturwissenschaften neu erleben

„Den digitalen Wandel in den Wissenschaften begrüßen“ – unter diesem Motto veranstaltete die Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ) vom 14. – 17. September 2018 ihre 130. Versammlung in Saarbrücken. Aber was verbirgt sich hinter dieser Gesellschaft? Die GDNÄ, der schon Wissenschaftler wie Alexander von Humboldt, Max Planck oder Albert Einstein angehörten, lädt als älteste wissenschaftliche Gesellschaft ihrer Art ihre Mitglieder und Schüler-Stipendiaten alle zwei Jahre zu einer mehrtägigen Tagung ein. Dabei hat sie sich zum Ziel gesetzt, den wissenschaftlichen Austausch über die Grenzen der naturwissenschaftlichen, technischen und medizinischen Fachdisziplinen hinweg zu fördern und insbesondere junge Menschen für die Bedeutung wissenschaftlicher Erkenntnisse zu begeistern.

Auf Vorschlag meiner ehemaligen Chemie-Lehrerin Anke Richert qualifizierte ich mich für ein Stipendium der Wilhelm und Else-Heraeus-Stiftung und konnte mit weiteren Oberstufenschülern aus Deutschland die viertägige Tagung in Saarbrücken besuchen und an dem speziell für uns ausgearbeiteten Schülerprogramm teilnehmen. Mein Aufenthalt war gefüllt mit vielfältigen wissenschaftlichen Vorträgen, in denen uns zahlreiche Spitzenforscher aus Medizin, Naturwissenschaften und Technik den Einfluss der Digitalisierung auf die Wissenschaft nahebrachten. Dabei war das Themenspektrum sehr abwechslungsreich und reichte von künstlicher Intelligenz über personalisierte Medizin und Pharmakogenomik bis zur IT-Sicherheitsforschung. Auch wenn sich die Themen in Komplexität und Umfang deutlich vom Unterrichtsniveau unterschieden, war es für mich faszinierend, Einblicke in den aktuellen Stand der Forschung zu erhalten.
Das Besondere an der Veranstaltung stellten dabei spezielle Angebote für uns Schüler-Stipendiaten dar, die uns über den Kontakt mit hervorragenden Wissenschaftlern zu einer naturwissenschaftlichen Laufbahn motivieren sollten.

Zwischen den Vorträgen konnten wir beispielsweise mit den Wissenschaftlern in lockerer Atmosphäre diskutieren oder bei Laborführungen im Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren (IZFP) sowie im Deutschen Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz (DFKI) praktische Experimente durchführen. Beim sogenannten „Science-Slam“, einem wissenschaftlichen Kurzvortragsturnier, stellten wir selbst unsere Präsentationsfähigkeiten unter Beweis, indem wir beliebige wissenschaftliche Themen innerhalb von fünf Minuten vor Publikum vorstellten.

Mein persönliches Highlight war dabei der spannende Vortrag des deutschen Physikers und Prof. Klaus von Klitzing. Dieser vermittelte uns mit Humor und Esprit seine bahnbrechende Entdeckung des Quanten-Hall-Effekts, für die er 1985 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet wurde. Klaus von Klitzing, der sich selbst als „wissenschaftlichen Ur-Ur-Enkel“ des berühmten Max Planck bezeichnet, erläuterte in seinem Vortrag auf verständliche Art und Weise die physikalischen Grundlagen seiner Entdeckung und zeigte, welchen Einfluss diese z. B. bei der Neudefinition des Kilogramms haben.  Außerdem präsentierte er uns Bilder seiner – nach eigener Aussage unbeabsichtigt gewonnenen – Nobel-Medaille.

Falls sich manch einer die Frage stellt, ob wir den ganzen Tag nur Vorträgen lauschen mussten, so kann ich ihn beruhigen: Der wissenschaftliche Dialog wurde durch Restaurantbesuche mit typisch saarländischer Küche abgerundet. Zudem verwandelten eine Aufführung des Saarländischen Staatsballetts im Theater in Saarbrücken sowie ein Festkonzert mit einer faszinierenden Reise durch die Musikgeschichte auch die gemeinsamen Abende in ein unvergessliches Erlebnis.
In diesem Rahmen möchte ich mich nochmals bei Frau Richert bedanken, die mich auf das Angebot der GDNÄ-Versammlung aufmerksam gemacht und erfolgreich nominiert hat. Weiterer Dank geht an die Else-Heraeus-Stiftung, die die Stipendien für die GDNÄ-Versammlung finanziert.

Celina Kley, J2

Frankreichaustausch mit dem Collège Louis Pasteur in Longjumeau (Mai 2018)

Da es der französischen Schule dieses Schuljahr leider nicht möglich war, eine Fahrt nach Deutschland zu organisieren, gab es im Mai 2018 eine Kurzversion unseres Austausches.

Wir fuhren für eine Schulwoche von fünf Tagen nach Longjumeau. Glücklicherweise konnten für 16 deutsche Schüler französische Gastfamilien gefunden werden. Die französischen Schüler (und ihre Eltern) hatten sich bereiterklärt, uns Deutsche zu beherbergen, ohne dann im Gegenzug auch eine Reise nach Deutschland antreten zu können.

Nachdem wir am Montagmittag, wie auch die letzten Male, einen Halt in Verdun gemacht hatten, kamen wir Montagabend in Longjumeau an und wurden herzlich empfangen.

Die folgenden drei Vormittage besuchten die deutschen Schüler den französischen Unterricht und erhielten so einen detaillierten Einblick in die Unterschiede zwischen dem deutschen und dem französischen Schulleben.

Am Dienstagnachmittag hatte das Städtepartnerschaftskomitee einen Empfang im Rathaus und eine anschließende Stadtrallye durch Longjumeau organisiert. Mehrere Mitglieder des Komitees begleiteten uns auf dem Gang durch die Stadt und führten eine Gruppe interessierter Schüler auch durch die Kirche in Longjumeau.

Am Mittwochnachmittag machten wir mit unserem deutschen Bus eine Stadtrundfahrt durch Paris. Wir fuhren durch Montmartre und sahen die weiße Basilika Sacré Cœur zwischen Häusern hervorblitzen, wurden Zeugen eines multikulturellen Straßenfestes, umrundeten mehrmals den Eiffelturm und konnten sogar einen berühmten Fußballer am Straßenrand erblicken.

Am Donnerstag durften die deutschen Schüler bereits vor der Mittagspause den Unterricht verlassen, um gemeinsam mit den französischen Gastschülern nach Versailles zu fahren. Da es vormittags in den Sälen des Schlosses immer sehr voll ist, besichtigten wir zuerst die herrlichen Gärten, am Nachmittag dann die Innenräume des Schlosses.

Am Freitagmorgen war unser Kurzaustausch leider schon wieder zu Ende, und wir mussten uns verabschieden. Deutsche und französische Schüler stellten sich gemeinsam mit ihren Lehrern, der Schulleiterin Madame Tanguy und Mitgliedern des Städtepartnerschaftskomitees vor dem Bus zu einem Erinnerungsfoto auf. Auf der Rückfahrt erwartete uns noch ein weiteres Highlight: wir hielten in Reims an und besichtigten die berühmte Kathedrale (UNESCO-Weltkulturerbe) mit ihren Chagall-Fenstern, in der jahrhundertelang die französischen Könige gekrönt wurden.