Kick-Off-Veranstaltung für die Planung und Koordination unseres Jubiläumsjahrs

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler am ESG,

hiermit lade ich Sie und euch sehr herzlich zur Kick-Off-Veranstaltung für die Planung und Koordination unseres Jubiläumsjahrs ein, denn das Edith-Stein-Gymnasium feiert in diesem Schuljahr sein 25jähriges Bestehen.

Anders als vielleicht üblich, möchten wir den Schwerpunkt in einem solchen Jahr dabei aber nicht auf große Feierlichkeiten mit Prominenz oder auf Rückblicke auf die vergangene Zeit legen. In Anbetracht der zahlreichen Herausforderungen einer neuen Zeit möchten wir das Jahr vielmehr für ein Nachdenken und ein Planen zukünftiger Aktionen und Veränderungen im Sinne und zum Wohle der heranwachsenden Schüler:innen nutzen. Wir wollen die kommenden Jahre proaktiv gestalten und einen neuen Impuls für die Schulentwicklung initiieren. Unser Fokus soll dabei sein: Was möchten wir als Gemeinschaft einer UNESCO-Projektschule zusammen – also als Schüler:innen, Eltern und Lehrkräfte – in der unmittelbaren Zukunft im Kontext Schule ganz konkret anpacken und in unseren Möglichkeiten verändern, um unserer Verantwortung für die zukünftigen Generationen gerecht zu werden? Was möchten wir erreicht oder verändert haben, wenn wir in acht Jahren, von jetzt gerechnet, auf die vergangenen Jahre zurückblicken?

Warum haben wir gerade den Zeitraum von acht Jahren gewählt? Acht Jahre dauert ein Durchgang durch die Schulart Gymnasium, in acht Jahren könnten laut Wissenschaft aber auch bereits die ersten irreversiblen Kipppunkte beim Klimawandel erreicht sein.

Unserer Auffassung nach gibt es somit Grund genug, um nach „erfolgreichen ersten 25 Jahren ESG“ in einer veränderten Welt eine Standortbestimmung vorzunehmen und Prioritäten für die Zukunft zu setzen.

Große Themen, die uns in den kommenden Jahren zweifelsohne begleiten und von uns eine Haltung fordern werden, werden neben dem Klimawandel z.B. Demokratie- und Friedenserziehung, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz oder auch die Erhaltung der physischen und mentalen Gesundheit sein. Weitere Themen werde sich anschließen und sollen bei den Planungstreffen aufgegriffen werden.

Die Kick-Off-Veranstaltung, also das erste Planungs- und Koordinationstreffen wird

 

am Dienstag, den 5. Dezember 2023

um 18:30 Uhr

in der Aula des ESG

 

stattfinden. Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung und viele gute Ideen!

 

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Krüger

"Frieden geht anders"

Im Rahmen des evangelischen Religionsunterrichts besuchten Schüler*innen der 10. Klassen die Ausstellung "Frieden geht anders", die noch bis zum 24.11.23 im Rathaus Bretten zu sehen ist.

Konzipiert hat die Ausstellung das Zentrum Ökumene der ev. Landeskirche Hessen und Nassau.

Mit Aufstellern und Videofilmen wurden verschiedene Konflikte in der Welt erläutert, die auf friedliche Weise beigelegt werden konnten.

So ging es um den 15 Jahre andauernden Bürgerkrieg in Mosambik, der durch die Vermittlung der christlichen Gemeinschaft in Rom Sant`Egidio 1992 zu einem Ende fand. Sehr eindrücklich geschildert wurde auch das Engagement der "weißen Frauen" in Liberia (das "weiß" bezieht sich auf die Kleidung), die 2002 ihre Forderungen nach Frieden so laut stellten, dass die Warlords diese nicht mehr übergehen konnten. Auch mit der Blockade eines Hotels, in dem die in die Auseinandersetzungen verwickelten Warlords verhandelten, verliehen die "weißen Frauen" ihren Forderungen nach Frieden Nachdruck. Natürlich wird in dieser Ausstellung auch erinnert an Mahatma Gandhi und Martin Luther King, denn kaum jemand steht mehr für Gewaltlosigkeit als diese beiden. Die Schüler*innen konnten sich anhand einer Tafel auch über die KSZE informieren. Diese Konferenz förderte in den 70er Jahren die Sicherheit und die Zusammenarbeit der europäischen Staaten. Erinnert wird auch an Stanislaw Petrov, jenen sowjetischen Kommandanten, der am 25.9.1983 die Welt vor einem Atomkrieg bewahrte, indem er gerade nicht das tat, was er nach den Statuten des Militärs hätte tun sollen. Fälschlicherweise war ein Angriff der USA auf die Sowjetunion gemeldet worden, Petrov behielt Ruhe und hielt an dem Gedanken an einen Fehlalarm fest- zu Recht, wie sich herausstellte.

Für die Schüler*innen ist es sicher wichtig zu sehen, dass Konflikte sich anders als mit Waffengewalt lösen lassen. Für die Friedensbildung hat diese Ausstellung einen wertvollen Beitrag geleistet und gibt viel Anlass zu Diskussion und Austausch.

Eltern stellen Berufe vor für die 9. Klassen

Vertreten war ein breites Spektrum von "Eltern-Berufen", von Ingenieursberufen, IT, Fluglotse, Steuerjurist, Sozialpädagogik, Jugend- und Heimerzieher, Pflegeberufe, Osteopathie, Maler sowie Kriminalbeamter. Besonders erfreulich war, dass die Veranstaltung wieder in Präsenz stattfinden konnte, nachdem sie in den letzten 3 Jahren online über MS Teams stattfinden musste. Der direkte Kontakt und Austausch erleichtert oft das Gespräch über die Berufe und ihre Anforderungen. Insgesamt stellten knapp 20 Eltern ihre Berufe vor.

Organisiert wird die Veranstaltung vom Elternbeiratsvorsitzenden (in diesem Fall Jan Trense) in Kombination mit den BOGY-Beauftragten des ESG. Frau Christina Meier hatte sich in diesem Fall um die Veranstaltung gekümmert.

Wir danken allen Beteiligten fürs Mitwirken und hoffen, dass die Veranstaltung die Schüler/innen bei der Berufsorientierung weitergebracht hat!

Studien- und Berufsinformationstage am Edith-Stein-Gymnasium

Die Informationstage wurden am Donnerstag, den 26.10., um 7.45 Uhr in der Aula des ESGs eröffnet. Darauf folgte ein Impulsvortrag durch Fabian Hausner, einem früheren MGB-Schüler und jetzigem SAP-Mitarbeiter sowie Foreyou-Founder. In diesem stellte er seinen Weg nach dem Abitur vor und zeigte auf, dass der berufliche Werdegang nicht immer linear verläuft. Im Folgenden thematisierte Jörn Pelzer von der IHK mithilfe von Saraj Mann, einer Auszubildenden der E.G.O., das Thema der verschiedenen Ausbildungen und insbesondere der dualen, wobei sie die Vielfalt und Möglichkeiten dieser mithilfe vieler praxisnahen Schilderungen präsentierten. Als nächster Programmpunkte stellte Prof. Marcus Popplow vom KIT sowohl die Universität als auch das Thema des Geschichtsstudiums am KIT vor. Hierfür hielt er zum einen eine Schnuppervorlesung und zum anderen ein Seminar zur Technikgeschichte ab. Auch Prof. Stefan Kolb der DHBW stellte im Folgenden seine Hochschule sowie den eigens erschaffenen Studiengang BWL – Digital Commerce Management vor, welcher Technik und BWL miteinander vereint. So gewährte auch er mithilfe einer Schnuppervorlesung Einblicke in das duale Studium. Anschließend berichteten Studienbotschafter*innen verschiedenster Fachrichtungen von ihren Studiengängen und den Gründen, die sie die Studiengänge wählen ließen, und informierten ebenfalls über die Themen Orientierungsmöglichkeiten, Überbrückungsmöglichkeiten, Hochschulen, Hochschulbewerbung sowie Finanzierung des Studiums. In Gruppengesprächen beantworteten sie zuletzt noch die Fragen der Schüler*innen.

Am zweiten Tag durchliefen die Schüler*innen in verschiedenen Gruppen versetzt ein Bewerbertraining sowie eine Berufs- und Studienmesse. Dabei bestand das Bewerbertraining aus drei verschiedenen Workshops, wobei die Volkbank und die Bundesagentur für Arbeit das Verfassen einer schriftlichen Bewerbung, Neff und Select das Bewerbergespräch und Blanc & Fischer sowie SEW-Eurodrive die Station „Abitur und dann?“ vorstellten. Auf der Messe informierten viele regionale Unternehmen und Institutionen über Ausbildungsberufe, Fachrichtungen und Studiengänge. Der Markt der Möglichkeiten bot hierbei die Chance der unmittelbaren Information und Kommunikation.

Die Veranstaltungen waren schwerpunktmäßig für die J1er des ESG + MGB. An der Messe nahmen jedoch auch die 12. Klassen der beruflichen Schulen Bretten teil die 10. und 12. Klassen des ESG teil.

Die Berufs- und Studientage stellten somit ein umfangreiches Informationsangebot bezüglich des weiteren beruflichen Werdegangs bereit. Wir bedanken uns hierfür herzlich bei Herrn von Hörsten und Herrn Elsäßer.

Der Artikel aus der BNN über die Messe findet sich hier; der Artikel aus der Brettener Woche ist hier zu finden.

Julie Smolin, J1b vom MGB

"Ich spür`ein Feuer lodern, ich spür`die Stürme weit" - Musical "Alice! alive!" in der Stadtparkhalle

Daniela Wolff, Musiklehrerin am Edith-Stein-Gymnasium, hatte sich nach der gelungenen Aufführung des Musicals "Becky Sharp" wieder eines größeren Projektes angenommen: Diesmal hat sie mit Schülerinnen und Schülern, Ehemaligen, Eltern und Kolleginnen und Kollegen das Musical "Alice! alive!" von Manuel Buch aus dem Jahre 2016 einstudiert. Am vergangenen Wochenende war es dann soweit: Das Publikum konnte am Samstag und Sonntag in der Stadtparkhalle Bretten gespannt verfolgen, was in den Proben erarbeitet worden ist.

"Ein Fall, Verlust an Boden, auch an Sicherheit" - darum dreht sich die Handlung des Musicals, das angelehnt ist an "Alice im Wunderland" des britischen Schriftstellers Lewis Carroll aus dem Jahre 1865. Damals war das Märchen als Gegenentwurf zur viktorianischen Gesellschaft konzipiert. Hier in "Alice! alive!" wird die Handlung verknüpft mit einer schwerwiegenden Krankheit, die die Hauptfigur Alice heimsucht. Die trostlose Krankenhausatmosphäre kann durch die fantastische Welt, die sich Alice während ihrer Bewusstlosigkeit erschließt, zwar etwas aufgeheitert werden, aber auch hier lauert das Böse, versucht doch die Schwarze Königin mit ihrem Gefolge, den Gogolen, einen Überwachungsstaat aufzubauen. Für ihre reale Umwelt schläft Alice, aber sie wird gerufen von einem alten Hasen, den "Halbzwillingen Kiri und Miri" und der Schildkröte Kassandra und in der Phantasiewelt kämpft Alice gegen die Schwarze Königin. So geht es auch um Sehnsüchte und den Wunsch aller Menschen, bösen Mächten Einhalt zu gebieten und Krankheiten zu besiegen. 

In den Hauptrollen brillierten Marie Glaser (Samstag) und Friederike Reuß

(Sonntag) als Alice. Dank der gelungenen Kostüme, die Schülerinnen und Schüler der Kursstufe mit Kai König kreiert haten, wirkte Alice feengleich als Gegenentwurf zur Schwarzen Königin der Phantasiewelt (Selma Burger).

Samantha Hochfeld als "Alter Hase", Leonie Nowak und Melina Scheurer als die "Halbzwillinge Kiri und Miri" konnten durch Gesang und überzeugende Darstellung das Publikum mitnehmen in die phantastische Welt. Die Welt der Schwarzen Königin wurde flankiert von den Gogolen und besonders der Katze "Mautzi", gespielt von Zoe Senger.

Unter der Regie von Nora Reuß und Johanna Rieschl, die auch die Mutter von Alice spielte,  gelang es, eine temporeiche und phantasievolle Aufführung auf die Beine zu stellen. Johanna Rieschl hat auch das äußerst gelungene Bühnenbild gestaltet. Die Chorszenen waren sehr beeindruckend durch die Choreographie, die Claudia Mohr und die Chormitglieder entwickelt hatten.

Einen wesentlichen Beitrag zu diesem gelungenen Musicalabend leistete das Instrumentalensemble unter Daniela Wolff, die auch die Gesamtleitung hatte.

Das Publikum dankte begeistert für diesen unterhaltsamen und absolut gelungenen Musicalabend.